Spielberichte

Videobotschaft der Abteilungsleitung

vom 01.01.2021

Im Folgenden sehen Sie eine Videobotschaft der Abteilungsleitung Fußball der TSG 91/09 Lützelsachsen, gerichtet an alle Mitglieder, Anhänger und natürlich an unsere Sponsoren.

Keine Spiele mehr im Jahr 2020

Bericht vom „Badfv“ vom 26.11.2020

Nachdem gestern bei den Beratungen der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder vereinbart wurde, die seit 02.11.2020 geltenden Corona-Beschränkungen im Wesentlichen bis zu den Weihnachtsfeiertagen aufrechtzuerhalten und es damit insbesondere keine Lockerungen für den Amateursport geben wird, müssen sämtliche bis zum Jahresende 2020 terminierten Spiele im Verbandsgebiet im Badischen Fußballverband abgesetzt werden. Dies gilt einschließlich der Oberligen Baden-Württemberg abwärts für alle Spiele der Herren, Frauen und Jugend. Die Regionalliga Südwest ist in dieser Regelung ausdrücklich nicht inbegriffen.  

Mit Blick auf die beachtlichen Staffelgrößen in einigen Ligen war es erforderlich, keine vorschnellen Entscheidungen zu treffen und sich die Möglichkeit offen zu halten, im Idealfall in diesem Jahr noch einige Spiele auszutragen. Denn unverändert hat oberste Priorität, den Vorgaben der Spielordnung Rechnung zu tragen. Das heißt, soweit rechtlich möglich und zumutbar vollständige Meisterschaftsrunden mit Hin- und Rückspielen zu absolvieren. In Staffeln mit entsprechenden Mannschaftszahlen kommen deshalb auch Spiele vor dem im Rahmenterminkalender angedachten Zeitpunkt in Betracht. Beispielsweise im Januar oder früher im Februar, sollten Lockerungen beschlossen werden, die dies rechtlich ermöglichen. Eine Vorbereitungszeit von ca. 14 Tagen wird grundsätzlich vorgeschaltet sein.  

Nachdem derzeit noch immer unsicher ist, wann und unter welchen Voraussetzungen der Spielbetrieb wiederaufgenommen werden kann, werden nun Perspektiven für das restliche Spieljahr durchgespielt. Soweit Meisterschaftsrunden nicht vollständig zu Ende geführt werden können, sieht die bfv-Spielordnung dazu bereits Regelungen vor. Sowohl die Quotienten-Regelung zur Ermittlung von Auf- und Absteigern als auch die Möglichkeit zur Annullierung von Meisterschaftsrunden sind in der Spielordnung angelegt. Ausdrücklich kann auf die aktuelle Situation aber auch durch die Entwicklung anderer Spielmodi reagiert werden. Denkbar sind so zum Beispiel auch Auf- und Abstiegsrunden nach einer abgeschlossenen Vorrunde. Zur Entscheidung hierüber hat der außerordentliche Verbandstag am 20.06.2020 den Vorstand ermächtigt. Die Vereine werden in die Entscheidungsfindung wieder einbezogen.  

„Im Frühjahr haben wir gute Erfahrungen damit gemacht, besonnen einen Schritt nach dem anderen zu gehen und dabei sowohl die Vorgaben als auch die Sichtweise der Vereine im Blick zu behalten. So werden wir es auch dieses Mal handhaben. Die Hoffnung ist groß, dass sich die Lage im neuen Jahr entspannt und wir die Runde so gut es geht weiter- und zu Ende führen können“, bekräftigt Rüdiger Heiß, Vizepräsident Spielbetrieb.

Quelle: https://www.badfv.de/verband/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8668&cHash=eddf686bb2e37a9db0582395c6de5379

Pressemitteilung Badfv: „Jeder Tag zählt“: Spielbetrieb im Amateurfußball wird in Baden-Württemberg ausgesetzt

Die Fußballverbände haben entschieden, den Spielbetrieb in Baden-Württemberg mit sofortiger Wirkung ab heute, 29.10.2020, bis zum 30.11.2020 einzustellen. 

Am gestrigen Tag haben Bund und Länder weitere sehr einschneidende Maßnahmen beschlossen, um die explosionsartige Verbreitung des Corona-Virus zu stoppen. Die vereinbarten Beschränkungen zielen darauf ab, die persönlichen Kontakte um 75 Prozent zu reduzieren und sollen am kommenden Montag, 2. November 2020, in Kraft treten. Im Amateurfußball wird ab diesem Zeitpunkt bis Ende November ein Spielbetrieb rechtlich nicht mehr zulässig sein.

Vor diesem Hintergrund haben die drei baden-württembergischen Fußballverbände beschlossen, den gesamten Spielbetrieb der Herren, der Frauen sowie der Jugend von der Oberliga Baden-Württemberg abwärts mit sofortiger Wirkung auszusetzen und ein Spielverbot zu verhängen, das zugleich auch Pokal- und Freundschaftsspiele erfasst. Die Entscheidung erfolgt bewusst bereits vor der rechtlichen Umsetzung der Bund-Länder-Beschlüsse und aufgrund der sehr eindringlichen Appelle der Bundes- und Landesregierung. Insbesondere Ministerpräsident Winfried Kretschmann betonte, dass alle nicht notwendigen Kontakte bereits jetzt und insbesondere am Wochenende unterbleiben sollen. Dieser Aufforderung leistet der Amateurfußball in Wahrnehmung seiner gesellschaftlichen Verantwortung selbstverständlich Folge. 

Wir haben in der Vergangenheit immer wieder betont, dass die Infektionsgefahr nach den uns vorliegenden Studien beim Fußballspielen im Freien als äußerst gering einzuschätzen ist. Risiken bestehen aber beim Zusammentreffen in Umkleidekabinen, in Duschräumen, bei der Bildung von Fahrgemeinschaften und auch dann, wenn sich Zuschauer nicht an Hygienevorgaben halten. Bei Abwägung aller relevanten Aspekte konnte bisher trotz dieser Risiken der Spielbetrieb im Amateurfußball aufrechterhalten und verantwortet werden, weil sich die Infektionszahlen zu-nächst in einem kontrollierbaren Rahmen gehalten haben. Zwischenzeitlich ist das Infektionsgeschehen aber zunehmend diffus und so dynamisch, dass auch vergleichsweise kleine Risiken vermieden werden müssen. Deshalb muss auch der Fußball umgehend seinen Beitrag leisten. 

In diesem Zusammenhang fordern wir alle unsere Mitgliedsvereine zudem auf, den Trainingsbetrieb mit sofortiger Wirkung einzustellen, selbst wenn die Sportstätten noch geöffnet sind. Auch auf Mannschaftsbesprechungen sollte verzichtet werden. Die erforderliche Kommunikation dieser Aussetzungsentscheidung an Verantwortliche und Spieler ist sicherlich problemlos auch auf elektronischem Wege möglich.

Die Entscheidung, die Saison zu diesem Zeitpunkt zu unterbrechen, war für die daran Beteiligten nicht einfach. bfv-Präsident Ronny Zimmermann äußerte dazu: „Wir erleben gerade ein Déjà-vu, vor allem, was die Geschwindigkeit angeht, in der sich die Lage drastisch verändert. Der Schritt, den Spielbetrieb wieder und vor allem sofort auszusetzen, ist uns allen schwer gefallen. Wenn ein Ministerpräsident sagt: „jeder Tag zählt“, haben wir aber keine Alternative. Dabei sind wir uns glücklicherweise innerhalb Baden-Württembergs erneut einig und es ist uns wie schon zuvor gelungen, unsere Verantwortung für den Amateurfußball und die Gesellschaft gemeinsam und einheitlich wahrzunehmen.“ 

Ob der Spielbetrieb im Kalenderjahr 2020 wieder aufgenommen werden kann, ist derzeit offen und hängt von den weiteren Entwicklungen ab. Alle drei baden-württembergischen Fußballverbände sind weiterhin bestrebt, die Saison 2020/21 ordnungsgemäß zu Ende zu bringen. Inwiefern dies möglich sein wird, ist derzeit allerdings nicht abzusehen. Weiterhin gilt, dass wir mit den Behörden in Kontakt stehen und die Entwicklungen aufmerksam beobachten.

Die Entscheidung, ob der Spielbetrieb der Regionalliga Südwest fortgesetzt werden kann, obliegt der dortigen Gesellschafterversammlung und ist in Kürze zu erwarten. Insoweit wird nicht zuletzt maßgeblich sein, ob die Spielklasse dem Profifußball zugerechnet wird und damit nicht unter die beschlossenen Beschränkungen fällt. 

Die Einstellung stimmt nicht

Bericht aus den Weinheimer Nachrichten vom 26.10.2020

Lützelsachsen II verliert beim Schlusslicht Wallstadt II

Eine böse Überraschung erlebten am Sonntag die A-Klassen-Fußballer der TSG 91/09 Lützelsachsen II. Die personell arg gebeutelte Mannschaft von Trainer Enrique Cazorla verlor beim zuvor punktlosen Schlusslicht SpVgg Wallstadt II mit 1:2 (1:0). „Das war mit Abstand unser schlechtestes Saisonspiel“, wollte TSG-Co-Trainer Oliver Kratzer nichts beschönigen. „Die Einstellung hat überhaupt nicht gestimmt, das hatte sich leider schon zuvor im Training angedeutet.“ Zu allem Überfluss verletzte sich auch noch Donat Tahiri – inzwischen bereits der 13. Spieler, der bei der TSG II aktuell ausfällt.

Zwar legten die Gäste durch einen von Christopher Csög verwandelten Handelfmeter einen perfekten Start hin (2.). „Aber danach spielte fast nur noch Wallstadt“, sagte Kratzer. Einzig TSG-Torwart Philipp Müller verhinderte in der ersten Halbzeit den Ausgleich.

Für Lützelsachsen waren nur noch Pfostentreffer von Miguel Ferreira Mauricio (42.) und Christian Mayser (69.) erwähnenswert. Wallstadt drehte in der zweiten Halbzeit verdient das Spiel zum 2:1. Bk


TSG 91/09 Lützelsachsen II: 
Müller; Matter, Abdelkarim Lebsir, Tahiri (68. Gutsfeld), Csög, Stiegler, Klohr (86. Bock), Navidad Ibanez, Ferreira Mauricio, Abdelasis Lebsir (46. Semere), Mayser.


Tore: 0:1 Csög (2., Elfmeter), 1:1 Borzellino (67.), 2:1 Wiebusch (81.).

Zweiter Sieg in Folge unserer 2. Mannschaft

Bericht aus den Weinheimer Nachrichten vom 19.10.2020

TSG Lützelsachsen II besiegt ASV Feudenheim mit 2:0

 In einer kampfbetonten und relativ chancenarmen Partie kam die TSG 91/09 Lützelsachsen II am Sonntag zu ihrem dritten Saisonsieg in der Fußball-Kreisklasse A. Die Mannschaft von Trainer Enrique Cazorla behielt gegen den ASV Feudenheim mit dem ehemaligen Weinheimer Trainergespann Volkan Erdinc/Volkan Koc mit 2:0 (1:0) die Oberhand.

„Wir hatten das Spiel die meiste Zeit über im Griff, daher geht das Ergebnis in Ordnung“, sagte TSG-Co-Trainer Oliver Kratzer. „Feudenheim hatte nur Mitte der zweiten Halbzeit für 20 Minuten eine Drangphase, in der wir etwas den Faden verloren haben. In der Schlussviertelstunde haben wir uns dann aber wieder gefangen.“ Gleich die erste Chance des Spiels verwertete Abdelkarim Lebsir zum 1:0, der einen Freistoß aus 18 Metern direkt im Tor versenkte (9.). Einen Aufreger gab es erst wieder in der zweiten Halbzeit. Nachdem Miguel Ferreira Mauricio im gegnerischen Strafraum zu Fall gebracht worden war, trat der Gefoulte selbst zum Elfmeter an, scheiterte aber an ASV-Torwart Timm Eisinger (49.). Am Ende machte Ferreira Mauricio mit dem 2:0 aber seinen Fehlschuss wett (86.). bk


TSG 91/09 Lützelsachsen II: 
Frede; Hans, Matter, Haklaj (86. Buerholt), Abdelkarim Lebsir (81. Klohr), Tahiri (46. Ferreira Mauricio), Csög, von Geiso (77. Gutsfeld), Stiegler, Navidad Ibanez, Abdelasir Lebsir.
Tore: 1:0 Abdelkarim Lebsir (9.), 2:0 Ferreira Mauricio (86.).

TSG 62/09 Weinheim II unterliegt dem Nachbarn knapp mit 1:2

Bericht aus den Weinheimer Nachrichten vom 12.10.2020

Doppelpack der Gäste durch Abdelasis Lebsir

Zuerst kein Glück gehabt, dann kam auch noch Pech dazu. So lässt sich die 1:2-Niederlage im TSG-Derby zwischen den Zweitvertretungen aus Weinheim und Lützelsachsen aus Sicht des Heim-Teams beschreiben. Die noch punktlose, fast ausschließlich aus ehemaligen A-Jugend Spielern bestehende TSG Weinheim II bestätigte vor heimischer Kulisse zwar den Aufwärtstrend der vergangenen Wochen. In der zweiten Staffel der Kreisklasse A stehen die Blau-Weißen aber weiter ohne Punkte da.

Dabei könne man sich gegen den Nachbarn aus Lützelsachsen nichts vorwerfen, fand Weinheims Co-Trainer Terim Tütüncü. „Ohne respektlos sein zu wollen“, sagte der Mann mit langer Vergangenheit in Lützelsachsen, „das war völlig unverdient. Wir hätten mindestens einen Punkt verdient.“ In einem ausgeglichenen ersten Durchgang war Weinheim das stärkere Team. In der 32. Minute scheiterte Marian Veigel aus spitzem Winkel am Pfosten. Die Gäste verdienten sich die Führung und letztlich den Sieg mit gnadenloser Effizienz und Aufopferung in der Defensive. Abdelasis Lebsir traf nach einer Ecke zum Halbzeitstand.

Nach dem Seitenwechsel startete Weinheim einen Sturmlauf, kam durch Hendrik Härtel folgerichtig zum Ausgleich (70.). Auffällig zweikampfstark und mit viel Übersicht war Fabio Wittmann bester Mann der Gastgeber. Fünf Minuten vor Abpfiff avancierte aber ein Lützelsachsener zum Matchwinner: Lebsir traf wieder nach einer Ecke. Ksm


TSG 62/09 Weinheim II: Halbig; Rühle (90.+1 Holz), Weber, Werner, Härtel, Wittmann, Neumann (82. Kirchner), Amiri, Kimber, Röller, Veigel (67. Kohl).


TSG 91/09 Lützelsachsen II: Frede; Ligendza (26. Hans), Matter, Abdelkarim Lebsir, Tahiri (87. Celik), Csög, Bouramdane, Holz, Stiegler, Navidad Ibanez, Abdelasis Lebsir


Tore: 0:1 Abdelasis Lebsir (45.), 1:1 Härtel (70.), 1:2 Abdelasis Lebsir (85.)

Der Lützelsachsener Marius Matter wird hier vom Weinheimer Marian Veigel gestoppt. Im Derby der beiden TSG-Mannschaften in der A-Klasse kamen die Gäste aus Lützelsachsen dank zweier Treffer von Abdelasis Lebsir zu einem knappen 2:1-Erfolg.
Bild: Thomas Rittelmann

Individuelle Fehler entscheiden

Bericht aus den Weinheimer Nachrichten vom 05.10.2020

TSG 91/09 Lützelsachsen II bekommt im Derby gegen SG Hohensachsen keinen Zugriff und verliert erneut mit 1:3 (0:2)

Das „Sachsen-Derby“ ist für die Fußballer der TSG 91/09 Lützelsachsen II einfach kein gutes Pflaster. Wie schon beim Aufeinandertreffen vor der Corona-Pause im März verloren die Gastgeber am Sonntag das Nachbarschaftsduell in der Kreisklasse A gegen die SG Hohensachsen mit 1:3 (0:2).

Zwei Gründe gaben für TSG-Co-Trainer Oliver Kratzer den Ausschlag: „Zum einen hatte unser Torwart Philipp Müller einen rabenschwarzen Tag erwischt und schenkte Hohensachsen praktisch die 2:0-Pausenführung. Zum anderen sind wir im gegnerischen Strafraum einfach zu ungefährlich. Uns fehlt ein richtiger Stürmer.“ Den ersten Schock musste Lützelsachsen in der 26. Minute verdauen, als Tolga Abaza mit einem dick geschwollenen Knöchel vom Platz musste und ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Unmittelbar darauf gingen die Gäste auch noch in Führung. Imanuel Jesse nutzte einen groben Fehlpass von TSG-Schlussmann Müller eiskalt zum 0:1 (27.). In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit verursachte Müller einen Foulelfmeter, den Rafal Ziemlicki zum 0:2 verwertete.

In der zweiten Halbzeit rückte bei der TSG Malte Frede zwischen die Pfosten. Er konnte das 0:3 durch einen Freistoß von Jesse aber nicht verhindern (54.). Dann verletzte sich SGH-Torhüter Ciro Morelli, der von Daniel Hofbauer ersetzt wurde (60.). Lützelsachsen verkürzte durch einen Freistoß von Christopher Csög noch auf 1:3 (69.). Mehr wollte den Gastgebern aber nicht gelingen, die in der Nachspielzeit zudem Denis Haklaj durch eine Ampelkarte wegen Meckerns verloren. bk

TSG 91/09 Lützelsachsen II: Müller (46. Frede); Ligendza, B. Hans (88. Stiegler), Matter, Haklaj, Tahiri, Csög, Bouramdane, Rosario (55. Abdelasis Lebsir), Ferreira Mauricio, Abaza (26. Abdelkarim Lebsir).

SG Hohensachsen: Morelli (60. Hofbauer); Kuhn, T. Hans, Ziemlicki, Jesse, Kölmel, Rizzo, Harbarth, Gonzales, Fisch (63. Dausend), Cisneros.Tore: 0:1 Jesse (27.), 0:2 Ziemlicki (45.+1, Foulelfmeter), 0:3 Jesse (54.), 1:3 Csög (69.).

Besondere Vorkommnisse: Gelb-rote Karte Haklaj (TSG, 90.+1).

Riesenfreude bei der SG Hohensachsen, große Enttäuschung bei den Spielern der TSG 91/09 Lützelsachsen II: Wie schon in der vergangenen Saison feierten die „Grünen“ im „Sachsen-Derby“ der Kreisklasse A einen 3:1-Erfolg über die „Roten“. Bild: Philipp Reimer

Lützelsachsen holt ersten Dreier

Bericht aus den Weinheimer Nachrichten vom 28.09.2020

TSG 91/09 Lützelsachsen II gewinnt das Derby beim SV Laudenbach klar mit 5:0 / Manuel Holz glänzt mit Dreierpack

Die TSG 91/09 Lützelsachsen II hat das Kellerduell in der Fußball-Kreisklasse A klar für sich entschieden. Im Derby beim SV Laudenbach behielten die Rot-Weißen mit 5:0 (1:0) die Oberhand und landeten im dritten Spiel der jungen Saison den ersten Dreier. In einem nur anfangs ausgeglichenen Spiel machte die TSG in Durchgang zwei ihre Überlegenheit deutlich.

Dabei kam die Elf von Spielertrainer Frank Gassner vor heimischer Kulisse gut in die Partie der zwei bis dato sieglosen Mannschaften. Spielmacher Benjamin Braun scheiterte in der 2. Minute knapp mit einem Fernschuss, Lukas Augustinus Markgraf platzierte seinen Kopfball zu zentral. Mit fortschreitender Spieldauer übernahmen die Gäste das Kommando.

Es brauchte aber einen folgenschweren Fehler in der Hintermannschaft des SV Laudenbach zur Gästeführung: In der 23. Minute fing Ricardo Rittersberger Galan, der eigentlich für die erste Mannschaft aufläuft, einen Rückpass von Marc Kungl ab. TSG-Stürmer Manuel Holz musste nur noch einschieben. Auch nach der Halbzeitpause brachte sich der SVL selbst um den Lohn der Arbeit.

Wieder nutzte Holz einen Fehler im Aufbauspiel der Heimmannschaft zum 0:2 (53.) Die Gäste drehten in der Folge auf. Erst machte Manuel Holz seinen Dreierpack perfekt (75.) und avancierte zum Mann des Spiels, dann bewies TSG-Trainer Enrique Cazorla ein goldenes Händchen. Der eingewechselte Ibrahim Bouramdane schnürte in den Schlussminuten nach zwei schönen Kombinationen einen Doppelpack (86./90.) zum 0:5-Endstand. Der SV Laudenbach bleibt mit einem Punkt 15., die TSG rückt auf Rang 12 vor. Ksm

SV Laudenbach: Baier; Ziegler, Giegrich, Kungl, Winz, Braun (70. Matanic), Markgraf (18. Schmitt), Geiger, Gassner (55. Böhler), Bicer (46. Schillinger).

TSG 91/09 Lützelsachsen II: Frede; Ligendza, Abdelkarim Lebsir, Tahiri (85. Haklaj), Csög, Holz (75. Bouramdane), Stiegler, Rittersberger Galan (85. Rosario), Ferreira Mauricio, Restle (30. Matter), Abdelasis Lebsir.Tore: 0:1 Holz (23.), 0:2 Holz (53.), 0:3 Holz (75.), 0:4 Bouramdane (86.), 0:5 Bouramdane (90.).

Der Laudenbacher Torhüter Tim Baier kann den Treffer von Ibrahim Bouramdane zum 0:4 nicht verhindern. In einem in der ersten Halbzeit noch recht ausgeglichenen A-Klassen-Derby setzte sich die TSG 91/09 Lützelsachsen II am Ende noch sehr deutlich mit 5:0 durch. Bild: Marco Schilling

2. Herren: Nach Pause den Faden verloren

Bericht aus den Weinheimer Nachrichten vom 21.09.2020

TSG 91/09 Lützelsachsen II muss sich im A-Klassen-Derby dem SV Schriesheim mit 2:4 (2:1) geschlagen geben

Zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten prägten am Sonntag das Bergstraßen-Derby in der Fußball-Kreisklasse A zwischen der TSG 91/09 Lützelsachsen II und dem SV Schriesheim. Bis zur Pause hatten die Gastgeber Vorteile und führten bis dahin auch verdient mit 2:1. Nach dem Seitenwechsel kippte die Partie allerdings komplett in die andere Richtung, und die Schriesheimer fuhren mit einem letztlich sicheren 4:2-Erfolg nach Hause.

Lützelsachsen startete gut und ging durch seinen auffälligsten Spieler Tolga Abaza bereits in der 9. Minute in Führung. Als Christopher Csög dann im eigenen Strafraum einen Schriesheimer Spieler von den Beinen holte, gab es einen Elfmeter für die Gäste, den Torhüter Rene Hekler zum 1:1-Ausgleich verwandelte (25.). Nachdem Abaza kurz darauf Pech mit einem Pfostenschuss hatte (28.), sorgte derselbe Spieler in der 34. Minute für das 2:1. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff musste Lützelsachsens bester Spieler Abaza verletzungsbedingt jedoch ausgewechselt werden, für ihn kam Denis Haklaj in die Partie. Ein ganz anderes Bild sahen die rund 40 Zuschauer in der zweiten Halbzeit. „Da haben wir plötzlich komplett den Faden verloren“, sagte TSG-Co-Trainer Oliver Kratzer. Schriesheim übernahm nun das Kommando. Innerhalb von nur fünf Minuten drehten Mustafa Arikan (53.) und Stephan Möbius (58.) die Partie zum 2:3. Auch in der Folge diktierten die Gäste das Geschehen und machten mit dem 2:4 durch Kevin Hasselbring (75.) endgültig alles klar. Zwingendes kam von Lützelsachsen nicht mehr. bk

Der in der ersten Halbzeit überragende Lützelsachsener Tolga Abaza (rechts) sorgte mit zwei Treffern für die Pausenführung gegen den SV Schriesheim. Unmittelbar vor dem Seitenwechsel musste Abaza jedoch verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Im zweiten Durchgang drehte sich die Partie dann zugunsten der Schriesheimer. Bild: Sascha Lotz

Noch eine meisterliche Vorstellung

Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 03.Juni 2019

Die TSG Lützelsachsen II hat sich meisterlich aus der Fußball-Kreisklasse B verabschiedet. Der Aufsteiger siegte am Sonntag beim SC Blumenau II mit 8:2 (3:1). Momodou Bojang musste nach einer Kombination über Kubilay Yumuk und Thomas Stiegler nur noch zum 0:1 einschieben (3.). Stiegler selbst traf zum 0:2 (15.).

In der 35. Minute sah ein Spieler der Gastgeber wegen Meckerns die gelbe Karte, wurde daraufhin vom Trainer ausgewechselt, meckerte jedoch weiter und sah auf der Ersatzbank noch zusätzlich gelb-rot. Unbeirrt traf Christopher Csög zum 0:3 (42.), ehe die Gastgeber einen Foulelfmeter zum 1:3 verwandelten (45.+1). Die TSG antwortete mit einem schnellen Doppelschlag durch Daniel Momertz (51.) und Ibrahim Bouramdane (52.). Blumenau traf noch zum 2:5 (74.), doch Senan Celik (82.) und Christoph Rosario (86.) machten das 2:7 perfekt. Stiegler erzielte noch das 2:8 (90.+1).

„Es war eine überragende Saison, wir haben nur drei Spiele verloren und uns den Aufstieg damit absolut verdient“, sagte TSG-Co-Trainer Oliver Kratzer.
TSG Lützelsachsen II: Reiboldt; Ligendza (64. Rosario), Arnold (57. Klohr), Bojang (46. Cabrera), Haklaj, Csög, Bouramdane, Rosario (36. Mommertz), Stiegler (62. Celik), Yumuk (74. Stiegler), Semere.

Kreis Mannheim überreicht Meisterschale

Als Lohn für eine sehr gute Saison 2018/19,
die mit dem Aufstieg in die A Klasse für die zweite Mannschaft der TSG 91/09 Lützelsachsen mit nur 3 Niederlagen endete, bekam die Mannschaft um das Trainer und Betreuerteam Enrique Cazorla, Andreas Bürholt und Oliver Kratzer vor dem letzten Heimspiel am Samstag vom 2. Vorsitzenden, Michael Matter, die „Meisterschale“ überreicht.
Durch eine hohe Trainingsbeteiligung und sehr guten Teamleistung über die ganze Saison es eine anfangs unerwartete und doch souveräne Meisterschaft.

Lützelsachsen II – Neckarh. II 8:1

Der Meister TSG Lützelsachsen II hat sich gebührend von seinen Fans verabschiedet: Im letzten Heimspiel der Saison schlug die TSG den Tabellenvorletzten FC Viktoria Neckarhausen II klar mit 8:1 (3:0). „Die Partie hatte Freundschaftsspielcharakter“, sagte TSG-Co-Trainer Oliver Kratzer. Momodou Bojang eröffnete das Torfestival mit dem 1:0 (20.). Nach feiner Vorarbeit von Bojang köpfte Ibrahim Bouramdane zum 2:0 ein (23.). Christopher Csögs Distanzschuss aus gut 20 Metern brachte die frühe Vorentscheidung zum 3:0 (27.).

Nach der Pause erhöhte Bouramdane auf 4:0 (49.). Kubilay Yumuk erzielte das 5:0 (54.). Die Gäste waren gegen das TSG-Bollwerk machtlos. Das 5:1 durch einen Foulelfmeter war ein Trostpflaster (66.). Stiegler zog aus 20 Metern mit seinem schwächeren Fuß ab und vollendete damit zum 6:1 (72.). Christian Mayser (79.) und Senan Celik (87.) machten das 8:1 perfekt.

TSG Lützelsachsen II: Reiboldt; Ligendza, Bojang (46. Stiegler), Mayser, Haklaj, Csög, Bouramdane (75. Celik), Mayerhofer (46. Yumuk), Rosario (66. Celik), Tigli (57. Mommertz), M. Kral.

Dem Tabellenführer, Meister und Aufsteiger TSG Lützelsachsen II gelang ein 3:2 Sieg beim FV 03 Ladenburg II

Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 20.Mai 2019

Dem Tabellenführer, Meister und Aufsteiger TSG Lützelsachsen II gelang ein 3:2-(1:1)-Sieg beim FV 03 Ladenburg II. Vom TSG-Sieg profitierten auch die Bergstraßennachbarn, die weiterhin vom Erreichen der Aufstiegsspiele träumen dürfen.

Die Gastgeber waren zunächst die spielbestimmende Mannschaft. Nach sieben Minuten verhinderte noch die Torlatte das 1:0. Kurz darauf fiel doch der verdiente Führungstreffer der Ladenburger (23.). Ein Freistoß von Christopher Csög leitete den 1:1-Ausgleich durch einen Kopfball von Daniel Mommertz ein (23.). Nach einem Foul an Mommertz im gegnerischen Strafraum bekam die TSG einen Strafstoß zugesprochen. Csög trat an, verwandelte aber bereits zum dritten Mal in Folge nicht (45.). So bereitete erst Momodou Bojang das 1:2 durch Maximilian Kral vor (73.). Eine Glanzparade von TSG-Torwart Patrick Reiboldt verhinderte den Ausgleich (87.). In einer spannenden Schlussphase bewies die TSG Moral: Reibolds Abschlag landete bei Bojang. Der köpfte zum eingewechselten Sebastian Bock und der wiederum traf zum 1:3 (90.). Ladenburg verkürzte nur noch auf 2:3 (90.+4).
TSG Lützelsachsen II: Reiboldt; Ligendza, Arnold, Mayser, M. Cabrera (22. Munoz/88. Siefert), Haklaj, Csög, Mommertz (73. Bock), Rosario, M. Kral (60. Bojang), Yumuk.

Spieler der Woche: Daniel Mommertz

Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 15. Mai 2019

Eigentlich schien ein solches Ende, wie es die Partie der Fußball-B-Klasse zwischen der TSG 91/09 Lützelsachsen II und dem TuS Einheit Weinheim bereithielt, für Daniel Mommertz in der ersten Halbzeit schon ganz weit weg zu sein: Der junge Defensivspieler der Gastgeber, der eigentlich noch A-Jugend spielt, verletzte sich im Zweikampf und konnte nicht mehr weiterspielen: „Der Gegner hat mich komisch am Sprunggelenk erwischt. In dem Moment hätte ich nie daran gedacht, dass das Spiel noch so ein Ende nehmen würde –meine Laune war absolut im Keller.“

Doch das sollte sich tief in der Nachspielzeit mit einem Schlag ändern, als der nach einer weiteren Verletzung inzwischen wieder aufs Feld zurückgekehrte 18-Jährige sich in die Lüfte schwang und mit seinem Kopfball zum 2:1-Sieg für Ekstase im TSG-Lager sorgte. „Ich hatte als Innenverteidiger vorne ja eigentlich gar nix zu suchen, bin kurz vor Schluss aber doch noch mal mit nach vorne. Ich konnte es im ersten Moment gar nicht glauben, dass der Ball reinging, musste da sogar zwei Mal hinschauen“, blickt unser Fußballer auf die entscheidende Szene, die Lützelsachsen II drei Spiele vor Saisonende die vorzeitige Meisterschaft in der B-Klasse bescherte.

„Bisher noch nichts gewonnen“

„Es war unfassbar“, sagt Mommertz, der zuerst von den hinter dem Tor versammelten Erstmannschaftsspielern bejubelt und gefeiert wurde, ehe sich kurz darauf beim Abpfiff abermals kollektiver Jubel in den Reihen der TSG einstellte. „Ich habe in meiner ganzen Fußballerkarriere bisher noch nichts gewonnen – das war das erste und hoffentlich nicht das letzte Mal“, sagt Mommertz zu seinem glänzenden Einstand im Aktivenbereich, nachdem seine Jugendzeit nicht gerade mit Erfolgen gepflastert gewesen war.

Der vorzeitige Gewinn der Meisterschaft wurde anschließend ausgiebig auf dem eigenen Vereinsgelände zelebriert, ehe sich die Feierlichkeiten an den Weinheimer Marktplatz verlagerten. Dort ging es nach einem gemeinsamen Essen feucht-fröhlich weiter. Es wurde gefeiert, bis der Arzt kommt – um es in Anlehnung an Mommertz’ aktuelles berufliches Wirken zu formulieren. Nach dem Abitur im Vorjahr arbeitet er derzeit im Rettungsdienst des Arbeiter-Samariter-Bunds (ASB). Wie es danach weitergeht, habe er noch nicht endgültig entschieden: „Ich werde wahrscheinlich ein Studium beginnen“, sagt Mommertz, der seit Kindheitstagen an musikbegeistert ist und neben dem Fußball schon lange Geige spielt.

Im Umgang mit dem Kunstleder würde er nach dem endgültigen Aufrücken aus der A-Jugend irgendwann zu gerne die erste Geige spielen, also auch für die erste Mannschaft Lützelsachsens auflaufen: „Das würde mich sehr freuen und wäre eine große Ehre für mich. Aber als Noch-A-Jugendlicher freue ich mich über jedes Spiel, das ich im Aktivenbereich bestreiten darf“, sagt Mommertz.

Seine Statistik kann sich dabei für einen bevorzugt defensiv eingesetzten Akteur wahrlich sehen lassen: In nur acht Spielen erzielte der Bayern-Fan bereits fünf Tore für Lützelsachsens Reserve. Das bisher wichtigste davon am vergangenen Sonntag – und es wird sicherlich nicht das letzte Mal gewesen sein, dass Daniel Mommertz seiner TSG ganz viel Freude bereitet. dbe

Zur Person

Vor Daniel Mommertz spielte bereits dessen Vater Andreas unter dem jetzigen Lützelsachsener Zweitmannschaftstrainer Enrique Cazorla, damals als Kapitän beim SV Laudenbach: „Das ist natürlich eine lustige Geschichte“, sagt Daniel.

Über seinen Trainer Cazorla sagt der 18-Jährige: „Er hat eine wahnsinnige Erfahrung in Sachen Fußball. Sowohl mein Vater als auch ich selbst haben von ihm viel lernen können.“ Daniel ist seit sieben Monaten mit Freundin Lara liiert. Während sie Hoffenheim-Fan ist, drückt Daniel neben dem FC Bayern München auch dem SV Waldhof Mannheim die Daumen: „Toll, dass sie endlich den Aufstieg in die 3. Liga geschafft haben.“

Voll fokussiert: Daniel Mommertz feierte in seiner noch jungen aktiven Karriere mit dem entscheidenden Tor zur B-Klassen-Meisterschaft für die TSG 91/09 Lützelsachsen gleich ein herausragendes Erfolgserlebnis. Bild: Philipp Reimer
Daniel Mommertz

Ein historischer Aufstieg in die A-Klasse

Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 13.Mai 2019

Es läuft die vierte Minute der Nachspielzeit. Im Derby der Fußball-Kreisklasse B zwischen der TSG Lützelsachsen II und dem TuS 02 Weinheim steht es 1:1. Ein Punkt würde dem Tabellenführer aus Lützelsachsen nicht zur vorzeitigen Meisterschaft in der Staffel III reichen. Noch einmal schlägt TSG-Spieler Denis Haklaj einen langen Ball in den Strafraum der Weinheimer. Daniel Mommertz köpft aufs Tor, TuS-Schlussmann Christopher Elgner kommt zwar noch an den Ball, doch der findet trotzdem seinen Weg ins Gehäuse: 2:1 für Lützelsachsen, die Meisterschaft ist drei Spieltage vor Saisonende perfekt.

Ein historischer Augenblick: Erstmals in der Abteilungsgeschichte wird eine zweite Mannschaft aus Lützelsachsen in der kommenden Saison in der A-Klasse um Punkte spielen. Nach dem entscheidenden Treffer in einem wahren Herzschlagfinale brechen bei der TSG und ihrem Anhang alle Dämme. Siegtorschütze Daniel Mommertz versinkt unter einer Masse aus Mitspielern, Betreuern und Fans. Dass der gefeierte Held des Treffers zum 2:1 eigentlich noch für die A-Junioren spielberechtigt und mit 18 Jahren der jüngste Spieler auf dem Platz ist, ist für den Lützelsachsener Verein mit seiner hervorragenden Jugendarbeit bezeichnend.

„Das sind die Gene des Vaters“, jubelt unmittelbar nach dem entscheidenden Saisontreffer an der Seitenlinie auch Andreas Mommertz, der Papa des Siegtorschützen. Als TSG-Trainer Enrique Cazorla einst beim SV Laudenbach seine Trainerkarriere startete, war Andreas Mommertz Mannschaftskapitän. Am Sonntag machte Cazorla nun als Trainer von Sohn Daniel sein Meisterstück mit Lützelsachsen – auch damit hat sich ein Kreis geschlossen.

Lange müssen die Lützelsachsener gegen eine aufopferungsvoll kämpfende TuS-Mannschaft allerdings um den Erfolg bangen. Die Gäste stellen in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft und führen durch ein Traumtor von Spielertrainer Dominik Schmitt auch verdient mit 1:0 (19.). Der Vorsprung hält bis zur 80. Minute. Ein Knackpunkt der Partie ist sicher ein Platzverweis für die Weinheimer. Daniel Wiegand sieht innerhalb weniger Sekunden wegen Meckerns erst die gelbe und dann die gelb-rote Karte (56.). Erst mit einem Mann mehr erarbeitet sich Lützelsachsen den entscheidenden Vorteil. Christian Mayser trifft nach einem tollen Zuspiel in die Spitze zum 1:1 (80.). Und dann kommt die nervenaufreibende Nachspielzeit.

„Ich musste nach dem Spiel erst einmal zwei Kopfschmerztabletten nehmen, so groß war die Anspannung“, sagte ein geschaffter TSG-Trainer Enrique Cazorla nach dem Schlusspfiff. „Ich freue mich auch sehr, dass unsere Mannschaft in der kommenden Saison komplett zusammenbleibt. Und egal, wie das Spiel ausgegangen wäre, ich habe schon vor der Partie zum Muttertag zur Mannschaft gesagt: Ich bedanke mich bei den Müttern aller Spieler, dass sie uns so tolle Jungs zur Verfügung stellen.“ In die Schar der Gratulanten reihte sich auch TuS-Spielertrainer Dominik Schmitt ein: „Glückwunsch an Lützelsachsen. Auch mit dem Kampfeswillen in der Nachspielzeit hat sich die TSG die Meisterschaft verdient.“ bk

TSG Lützelsachsen II: Reiboldt; Arnold (46. Gutsfeld), Ligendza, Mayser, Klohr, Haklaj, Csög, Mommertz (29. Matter/61. Mommertz), Schwerdtfeger (69. Stiegler/90. Kral), Yumuk (46. Bouramdane), Kral (77. Yumuk).

TuS 02 Weinheim: Elgner; Reinle, Hauke, Schmitt, Müller, Karaickos, Wiegand, Aydin (59. Linder), Fillmann (85. Aydin), Cincato (67. Mölich), Stadnik.

Stimmen zum Aufstieg

Daniel Mommertz, Siegtorschütze und jüngster Lützelsachsener Spieler: Eigentlich bin ich ja Innenverteidiger, doch als uns die Zeit davonlief, bin ich mit nach vorne. Zuerst habe ich gedacht, der Torwart wehrt meinen Kopfball noch ab. Erst als meine Mitspieler jubelten, wusste ich, der Ball ist drin. Das war gerade als A-Jugend-Spieler und „Neuankömmling“ ein unbeschreibliches Gefühl.

Thomas Stiegler, TSG-Urgestein und mit 34 Jahren ältester Spieler der Meistermannschaft: Die Meisterschaft ist die Bestätigung für eine Leistung über ein ganzes Jahr. Die neuen Trainer haben uns in dieser Saison entscheidend nach vorne gebracht. Ich mache auf jeden Fall weiter. Mit der zweiten Mannschaft in der A-Klasse zu spielen, ist für uns ja auch etwas Historisches.

Ibrahim Bouramdane, Mannschaftskapitän: Das ist überragend. Wir sind eben Mentalitätsmonster und geben nie auf. Am Ende hat sich unsere Geduld ausgezahlt.

Oliver Kratzer, Co-Trainer: Es ist ein geiles Gefühl, so kurz vor Schluss die Meisterschaft perfekt zu machen. Weltklasse. Und mit Daniel Mommertz hat ausgerechnet ein A-Jugend-Spieler, der uns in dieser Saison oft ausgeholfen hat, das Siegtor erzielt.

Torsten Bock, Spielausschussvorsitzender: Wir haben in dieser Saison sehr konstant gespielt und uns die Meisterschaft verdient. Die Mannschaft war einfach phänomenal und mit den Trainern haben wir einen guten Griff gemacht.

TSG 2 fehlt nur noch ein Sieg zum Titel

Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 06.Mai 2019

Dank eines 2:0-(1:0)-Sieges beim SC United Weinheim ist die TSG Lützelsachsen II jetzt nur noch einen Sieg von der vorzeitigen Meisterschaft in der Fußball-Kreisklasse B, Staffel III, entfernt. „Es war ein hitziges, aber geiles Derby“, sagte am Sonntag United-Pressewart Sükrü Cansiz trotz der Weinheimer Niederlage. Die Zuschauer sahen zunächst ein ausgeglichenes Spiel. Gefährlich wurde es nur bei Standardsituationen und Weitschüssen. Nach einer Ecke hatte Daniel Mommertz den frühen Führungstreffer auf dem Fuß, doch United-Torwart Devrim Akarsu war hellwach (35.).

Auf der anderen Seite zauberten Mustafa Nacakgedigi und Shqiperim Mehmeti, doch der letzte Pass kam nicht an (13.). Ein Foul von Sezar Sheko im eigenen Strafraum führte zum Strafstoß für die Gäste, den Miguel Cabrera jedoch nicht verwandelte (41.). Der eingewechselte Semere traf per Kopf ins Herz der Weinheimer zum 0:1 (43.). Ein flacher, direkter Freistoß von Marius Matter besiegelte die Derbyniederlage für die Gastgeber (47.).

SC United Weinheim: Akarsu; Shekho (73. Witte), Nacakgedigi, Can Cakir, Kriedieh, Mehmeti, Al Diab, Cem Cakir, Mayer, Demirci, Aldiab (66. Cansiz).

TSG Lützelsachsen II: Müller; Ligendza (65. Siefert), Arnold, Matter (56. Bock), Mayser, Cabrera, Haklaj, Mommertz, Bojang, Stiegler (30. Semere), Yumuk.

Extrem verärgert über Spielabsage

Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 04. April 2019

Ohne einen einzigen Ball zu spielen, haben die Fußballer der TSG Lützelsachsen II am Mittwochabend wieder die Tabellenführung in der Kreisklasse B, Staffel III, übernommen. Eigentlich stand gestern Abend die Nachholpartie beim TSV Schönau auf dem Programm. Doch die Gastgeber traten erst gar nicht an. Lützelsachsen wird kampflos drei Punkte bei 3:0 Toren erhalten und damit in der Tabelle wieder am TSV Sulzbach vorbeiziehen. Sehr verärgert über die Spielabsage zeigte sich TSG-Trainer Enrique Cazorla. „Die Schönauer haben am Mittwoch nur per E-Mail an den Staffelleiter abgesagt. Als der davon erfahren hat, hat er auch sofort bei uns angerufen. Aber da waren wir schon auf dem Weg nach Schönau. Wir konnten unsere Spieler also erst vor Ort informieren.“ Dabei ist sich Cazorla sicher, dass die Schönauer schon am Dienstagabend wussten, ob sie antreten oder nicht. „An diesem Abend hat der TSV Training. Und da gestern der Platz überhaupt nicht gezeichnet war, wussten die Schönauer doch bereits vorher, dass sie nicht spielen“, schlussfolgerte Cazorla. „Im Vorrundenspiel trat Schönau gegen uns schon unfair auf, jetzt haben sie das Ganze noch getoppt.“ Dabei hätte die TSG gerne auf dem Platz eine Antwort gegeben. 20 Spieler hatten dafür gestern die Fahrt angetreten – umsonst.

Tormaschine läuft auf Hochtouren

SV Schriesheim 2 – TSG 91/09 Lützelsachsen 2      1:4

Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 25. März 2019

Die TSG Lützelsachsen II hat ihre Spitzenposition in der Fußball-Kreisklasse B, Staffel III, untermauert. Am Sonntag gewann die Mannschaft von Trainer Enrique Cazorla das Topspiel beim Verfolger SV Schriesheim II mit 4:1 (1:0). „Es war eine gute, kampfbetonte Partie mit einem zu klaren Ergebnis“, sagte SVS-Trainer Markus Gohlke. „Unter dem Strich haben wir uns zu viele Fehler geleistet.“ Bereits in der 6. Minute vertändelte der Schriesheimer Jan Höfer den Ball, was Christian Mayser prompt mit dem 0:1 bestrafte. Anschließend waren die Gastgeber am Drücker. Allerdings vergaben Berkcan Tabakci (13.), Robin Halbedel (18.) sowie Mike Schleinig (30. und 47.) eine Reihe guter Chancen zum Ausgleich. Erst der eingewechselte Robin Unger machte es besser und verwertete eine Vorlage von Domenico Bonello zum überfälligen 1:1 (56.). Einmal hielt SVS-Torhüter Jens Zunker seine Mannschaft noch im Spiel (58.), ehe er beim 1:2 durch einen Freistoß von Christopher Csög chancenlos war (67.). Als die Schriesheimer in der Schlussphase noch einmal aufs Gaspedal drückten, sorgten die Lützelsachsener Marius Matter (82.) und erneut Csög (85.) mit den Treffern zum 1:4 für die Entscheidung.

SV Schriesheim II: Zunker; Höhr, Hallatschek, Bonello, Lampertsdörfer (46. Rupp), Tabakci, Schleinig, Siebler (40. Unger), Höfer (75. Khanna), Halbedel (65. Markus), Reitberger.

TSG Lützelsachsen II: Reiboldt; Ligendza, Arnold, Gutsfeld, Mayser, Cabrera, Haklaj (70. Matter), Csög (42. Stiegler/89. Yumuk), Bouramdane (27. Munoz), Mayerhöfer, Kral.

Marius Matter

Doppelt erfolgreich – TSG 91/09 Lützelsachsen verlängert mit Trainerteams.


Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 22. März 2019

Kontinuität ist Trumpf bei den Fußballern der TSG 91/09 Lützelsachsen. Das gilt nicht nur für die jahrelang gewachsenen Kader beider Mannschaften, die überwiegend aus eigenen Nachwuchsspielern bestehen. Das gilt auch für den Trainerssektor. Jetzt gab Spielausschuss-Leiter Torsten Bock bekannt, dass der Verein mit dem jeweiligen Trainertio verlängert hat. Die erste Mannschaft werden also auch 2019/20 Rick Hutter, Thomas Rittersberger und Petro Müller betreuen, für die zweite Mannschaft sind weiter Enrique Cazorla, Andreas Bürholt und Oliver Kratzer zuständig.

„Wir sind sehr froh, dass beide Trainerteams verlängert haben, denn sie leisten hervorragende Arbeit. Die Verlängerung ist bei beiden Teams unabhängig der Spielklasse“, sagt Bock mit dem Hinweis darauf, dass sowohl das Kreisliga- als auch das B-Klassen-Team noch um den Aufstieg mitspielen.

„Wir wollen mit der ersten Mannschaft solange wie möglich auf Platz zwei stehen, der ja zur Aufstiegsrelegation berechtigt. Und wenn es mit dem Aufstieg klappen würde, nehmen wir die Herausforderung gerne an. Mit der zweiten Mannschaft sind wir Tabellenführer und unser Ziel ist hier der Aufstieg in die A-Klasse. Zwar ist es bis dahin noch ein langer Weg, aber wir werden kämpfen bis zum Schluss.“

Rick Hutter und Enrique Cazorla

Lützelsachsen II – Sv Schriesheim

Die TSG Lützelsachsen II steckt in der Krise. Die Mannschaft von Trainer Udo Metz verlor das spannende Derby in der Fußball-Kreisklasse B gegen den SV Schriesheim II mit 1:2 (0:2) und kassierten damit in den letzten sechs Spielen schon fünf Niederlagen.

Die Gäste aus Schriesheim kamen besser in die Partie und gingen durch einen satten Schuss von Manuel Scheuer mit 1:0 in Führung (7.) – TSG-Torwart Sezer Ural war dabei chancenlos. Beim 0:2 sahen aber weder Ural, noch die TSG-Abwehr besonders gut aus: Nach einem Einwurf der Gäste in den Strafraum der Gastgeber, kam Ural aus dem Tor um den Ball zu klären. Der Ball war jedoch eher auf dem Kopf des frei stehenden Scheuer, der über den Torwart zum 0:2 köpfte (39.). Georgios Karaickos verfehlte aus 15 Metern den Anschlusstreffer (50.). Angelos Kunzig machte es besser, doch da war es zu spät (90.). toe TSG Lützelsachsen II: Ural; Gutsfeld (60. Mayerhofer), Arnold, Mayser, Matter, Klohr, M. Cabrera, Holz (46. Kunzig), F. Cabrera, M. Kral (77. Bär), Karaickos. SV Schriesheim II: Ost; Karabegovic, Ullrich (46. Sujatta), Will, Abdo, Kornmüller, Reitberger, Weber (92. Weber), Scheuer (83. Hormigo), Unger, Schleinig (78. Griesheimer

Gartenst. III – Lützelsachsen II 2:1

Die TSG Lützelsachsen II kassierte die nächste Pleite und verlor beim VfB Gartenstadt III mit 1:2 (0:0). Die personell geschwächten Gäste dominierten indes von Beginn an die Partie. Bei Georgios Karaickos’ Lattentreffer fehlte nicht viel (27.). Auch Colin Schwerdtfegers Schuss wurde gerade noch vom gegnerischen Torwart pariert (38.). Nach der Pause drückten zeitweise die Gastgeber, doch TSG-Torwart Philipp Müller parierte einwandfrei (58.). In der 75. Minute traf Marius Matter mit seinem Kopfball nur die Latte.

Drei Minuten später gelang Maximilian Kral dann der verdiente Führungstreffer zum 0:1 per Kopf nach schöner Vorarbeit von Nicolas Gutsfeld. Die Schlussphase kostete die Gäste aber den Sieg. „Wir wollten die Null halten“, sagte TSG-Co-Trainer Oliver Kratzer. Doch die Gäste ließen sich zu sehr in das eigene Feld drängen. Nach dem Ausgleich (87.) kassierte Lützelsachsen auch noch das 2:1 (89.).

TSG Lützelsachsen II: Müller; Gutsfeld, Arnold, Ligendza, Matter, Klohr, M. Cabrera, M. Kral, Schwerdtfeger, F. Cabrera, Karaickos (76. Kunzig).