Spielberichte

Beim Favoriten nichts zu holen

Bericht aus den Weinheimer Nachrichten vom 28.09.2020

Der Unterschied zwischen Verbandsliga-Anwärter und Aufsteiger war zu erkennen, allerdings nicht so deutlich, wie es das Endresultat ausdrückte. Mit 0:4 (0:2) unterlag die TSG 91/09 Lützelsachsen am Samstag in der Fußball-Landesliga beim Titelkandidaten SG Heidelberg-Kirchheim.

„Der Sieg für die Gastgeber ging in Ordnung, fiel aber zu hoch aus“, sagte TSG-Spielausschussvorsitzender Torsten Bock. „Wir haben zu viel Respekt gezeigt, hatten aber durchaus unsere Chancen. Ein besseres Ergebnis wäre drin gewesen.“

Ausschlaggebend war letztlich die Anfangsphase, in der die mit vielen höherklassig erfahrenen Spielern besetzte SGK ein Übergewicht hatte. Zwar machte TSG-Torhüter Fabian Gutfleisch eine erste Chance der Heidelberger durch Justin Neuner noch zunichte (5.). Aber nach einer knappen Viertelstunde stand es aus Lützelsachsener Sicht schon 0:2. Rufus Froschauer erzielte nach Vorlage des Ex-Weinheimers Marc Haffa den Führungstreffer (9.). Für das 0:2 zeichnete TSG-Spieler Michael Ottlik verantwortlich, der einen Klärungsversuch unglücklich ins eigene Netz bugsierte (13.).

Danach fand Lützelsachsen aber besser ins Spiel, David Knapp besaß die erste gute Chance für die Gäste (17.). Noch einmal musste TSG-Schlussmann Gutfleisch seine Klasse bei einem Kopfball von Neuner beweisen (39.).

Unmittelbar vor dem Pausenpfiff hatte Edin Muharemovic den Anschlusstreffer auf dem Fuß, er zog aber gegen SGK-Torwart Jonas Wies den Kürzeren (45.). Schade – bei einem 2:1 zur Pause hätte es noch einmal spannend werden können. So aber stellte Kirchheim zu Beginn der zweiten Halbzeit endgültig die Weichen. Nach einem Lattentreffer von Roman Just (51.) und einer guten Rettungstat von Gutfleisch gegen Neuner (53.) sorgte Haffa mit dem 3:0 für die Vorentscheidung (60.). Konstantin Beutel hätte für die TSG noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben können (75.), ehe Neuner den Schlusspunkt zum 4:0 setzte (79.). bk

TSG 91/09 Lützelsachsen: Gutfleisch; Ottlik, F. Cabrera, Schröder, Muharemovic (71. Kratzer), Malchow (71. Rittersberger Galan), Beutel, Baumann, Spahn (46. Trautmann), Schillinger, Knapp (46. von Geiso).

Tore: 1:0 Froschauer (9.), 2:0 Ottlik (Eigentor, 13.), 3:0 Haffa (60.), 4:0 Neuner (79.).

1. Herren: Aufsteiger sorgt für eine Torgala

Bericht aus den Weinheimer Nachrichten vom 21.09.2020

TSG 91/09 Lützelsachsen fertigt in der Landesliga den TSV Steinsfurt mit 6:0 ab und spielt sich vor allem in der ersten Halbzeit in einen wahren Rausch

Für einen Paukenschlag sorgte am Sonntag die TSG 91/09 Lützelsachsen in der Fußball-Landesliga. In einem Duell zweier Aufsteiger gelang den Gastgebern mit einem beeindruckenden 6:0-(5:0)-Erfolg gegen den TSV Steinsfurt der höchste Sieg des fünften Spieltags. Mit zehn Punkten aus fünf Partien kletterten die Lützelsachsener auf den fünften Tabellenplatz nach oben und untermauerten zudem mit Nachdruck ihre seit Jahren bekannte Heimstärke.

Insbesondere in der ersten Halbzeit spielte sich die TSG vor rund 200 Zuschauern in einen wahren Rausch und nahm Steinsfurt nach allen Regeln der Kunst auseinander. „Das war schon richtig klasse, wir hatten die Partie von der ersten Minute an im Griff“, lobte TSG-Pressewart Manuel Schmitt die zielstrebige Vorstellung der Lützelsachsener.

Ricardo Rittersberger Galan stellte mit dem frühen 1:0 seine Stärken im gegnerischen Strafraum unter Beweis (9.). Dann nahm die Gala der TSG richtig Fahrt auf. Nach einer scharfen Flanke hielt Innenverteidiger Nico Schillinger im gegnerischen Sechzehner den Fuß hin – und es stand 2:0 (14.). Weiter ging es nur in eine Richtung. Erneut Rittersberger Galan verwertete eine Hereingabe von Matthias Schröder per Direktabnahme zum 3:0 (24.). Auf der Gegenseite kam der TSV nur zu einer Möglichkeit durch Julian Keitel, der seinen Meister in TSG-Torhüter Fabian Gutfleisch fand (25.). Einer Chance für Edin Muharemovic (32.) folgte das 4:0 durch einen schönen Flugkopfball von Michael Ottlik nach einer Freistoßflanke von Fernando Cabrera (38.). Das Feuerwerk bis zur Pause schloss Lützelsachsen mit dem 5:0 von Matthias Schröder nach Doppelpass mit Rittersberger Galan ab (43.).

Klar, dass die TSG angesichts der hohen Führung in der zweiten Halbzeit etwas Tempo rausnahm. Schröder scheiterte noch einmal am Torwart (59.), ehe Mirco Kratzer mit einem an ihm selbst verschuldeten Foulelfmeter zum 6:0 traf (84.). bk


TSG 91/09 Lützelsachsen: 
Gutfleisch; Ottlik (46. Mayer), Rittersberger Galan (66. Navidad), F. Cabrera, Schröder, Muharemovic (46. Kratzer), Malchow (58. von Geiso), Eder, Baumann, Schillinger, Knapp.
Tore: 1:0 Rittersberger Galan (9.), 2:0 Schillinger (14.), 3:0 Rittersberger Galan (24.), 4:0 Ottlik (38.), 5:0 Schröder (43.), 6:0 Kratzer (84., Foulelfmeter).

Ricardo Rittersberger Galan bejubelt seinen Treffer zum 3:0. Die TSG 91/09 Lützelsachsen nahm im Aufsteigerduell den TSV Steinsfurt nach allen Regeln der Kunst auseinander und gewann das Heimspiel souverän mit 6:0. Bild: Sascha Lotz

Ganz schnell seinen Platz gefunden

Bericht aus den Weinheimer Nachrichten vom 09.09.2020

Fußballer der Woche: Nico Schillinger ist mit der TSG 91/09 Lützelsachsen nach der langen Corona-Pause stark in Landesliga gestartet

„Die Zeit ohne Fußball war schwer“, sagt Nico Schillinger. Erst vor wenigen Tagen bestritt der Abwehrspieler mit der TSG 91/09 Lützelsachsen das erste Pflichtspiel nach fast einem halben Jahr Corona-Pause. Klar, dass die Vorfreude bei allen Fußballern entsprechend groß war. Bei Schillinger und seinen Teamkollegen ist die Euphorie nach den ersten drei Partien in der Landesliga sicher nicht kleiner geworden. Denn der Aufsteiger hat mit sieben Punkten einen ganz starken Start hingelegt.

„Es lief besser als erwartet. Wir sind eine junge Truppe, von daher haben uns nur wenige diesen guten Start zugetraut“, sagt Schillinger, der im vergangenen Winter vom VfR Mannheim zur TSG gewechselt war. Beim Aufsteiger zählt er seitdem zu den Aufsteigern innerhalb des Teams, denn der 21-Jährige hat sich schnell einen festen Platz in der Innenverteidigung erobert. „Das ist schon immer meine angestammte Position. Als Verteidiger habe ich meine Stärken natürlich im Zweikampf. Und auch mein Kopfballspiel ist nicht so schlecht“, sagt unser erster Fußballer der Woche nach der Corona-Pause.

Seine Stärken konnte Schillinger in den ersten Partien bestens einbringen und so zum starken Auftakt beitragen. Der derzeit sechste Platz sei eine schöne Momentaufnahme, das übergeordnete Ziel verliert der Student der Wirtschaftswissenschaft aber nicht aus den Augen: „Der Start war sicher vielversprechend. Bei fünf direkten Absteigern kann aber nur der Ligaverbleib unser Ziel sein. Wir werden versuchen, die Euphorie und gute Stimmung so lange wie möglich zu konservieren“, blickt Schillinger voraus.

Normalerweise studiert er in Mainz und wäre daher zum Pendeln gezwungen. Allerdings sieht es so aus, dass sein Studium wie schon zuletzt weiter in digitaler Form stattfindet. „Der Vorteil ist: Ich kann so immer im Training dabei sein“, sagt Schillinger, der ins vierte Semester kommt und erst mal den Bachelor anpeilt.

In Sachen Fußball ist der frischgebackene Triple-Sieger Bayern München der Favorit des generell sportinteressierten Singles. Neben dem regelmäßigen Besuch im Fitnessstudio lässt sich Schillinger leicht für alle möglichen anderen sportlichen Aktivitäten begeistern: „Wenn jemand vorschlägt, eine Runde joggen zu gehen oder Rad zu fahren, bin ich eigentlich immer ganz vorne dabei“, verrät Schillinger. Auf dem Platz ist er dagegen seltener vorne zu finden, sondern hält hinten den Laden dicht, seit er im Kindesalter beim hessischen SV Unter-Flockenbach mit dem Kicken begonnen hat. Parallel spielte Schillinger lange Zeit Handball, ehe er sich im C-Jugendalter entschloss, nur noch auf die Karte Fußball zu setzen. „Man weiß natürlich nicht, wie man sich im anderen Sport entwickelt hätte – aber es war die richtige Entscheidung.“ Und es war offensichtlich eine gute Entscheidung, zur TSG Lützelsachsen zu wechseln. Den starken Start möchte der Aufsteiger zu gerne ausbauen und im nächsten Spiel am Sonntag beim FC St. Ilgen (16 Uhr) wieder punkten. Das ist der TSG in bislang fünf Partien mit Schillingers Beteiligung bis jetzt immer gelungen. „In den ersten Spielen hat man gesehen, dass wir für jeden ein unangenehmer Gegner sein können. Das wollen wir weiterhin sein – und als Innenverteidiger ist es natürlich mein Ziel, auch mal zu null zu spielen“, sagt er. Letzteres war ihm bisher noch nicht vergönnt. Aber die Saison ist ja noch jung. dbe

Nico Schillinger steht bei der TSG Lützelsachsen in der Innenverteidigung seinen Mann. Der Aufsteiger startete mit sieben Punkten aus den ersten drei Spielen. Bild: Sascha Lotz

Ein Start, der viele überrascht – Aufsteiger Lützelsachsen überzeugt auch in der Landesliga

Lützelsachsens Trainer Rick Hutter hatte bislang allen Grund zu strahlen. Der Saisonstart ist mehr als geglückt.Bild: Berno Nix

Bericht aus dem sport-kurier Mannheim vom 07.09.2020

3 Spiele, 7 Punkte – das klingt nach einem Start nach Maß und nach einer Mannschaft, die möglicherweise das Zeug dazu hat, dauerhaft oben dabei zu sein.

Ob die TSG Lützelsachsen das in der Landesliga Rhein-Neckar hat, muss sich erst noch zeigen. Fakt ist jedoch, dass der Aufsteiger und letztjährige Meister der Kreisliga Mannheim einen Traumstart in die neue Saison hingelegt hat.

2:1 gegen Ziegelhausen, 1:1 bei Türkspor Mannheim und zuletzt noch ein 2:1 Sieg gegen den SV 98 Schwetzingen – das ist die bisherige Bilanz der Bergsträßer.

Gerechnet hat mit der so niemand. Selbst der eigene Trainer nicht: „Dass wir aus der ersten englischen Woche mit 7 Punkten raus gehen, ist überragend und hatte von uns so natürlich niemand erwartet“, erklärt Rick Hutter. Doch so schön das Tabellenbild derzeit auch aussieht – Lützelsachsen hat als Sechster nur 2 Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Eppelheim – bei der TSG weiß man es einzuschätzen. Man spricht bewusst von einer Momentaufnahme und verliert das eigentliche Ziel nicht aus den Augen.

„Für uns geht es darum, nicht abzusteigen. Jeder Punkt den wir sammeln, soll am Ende dabei helfen, dass wir hoffentlich die Klasse halten können“, betont Hutter, der warnend den Zeigefinder hebt: „Es kann ganz schnell gehen, dass man in 3 Wochen möglicherweise mal gar keinen Punkt holt.“

Das Erfolgsrezept der TSG ist derzeit relativ simpel: Man geht in jedes Spiel, als ob es das letzte wäre. Mutig und vor allem mit einem hohen Maß an Unbekümmertheit stellt man sich der Konkurrenz. Selbst bei Türkspor Mannheim, das Hutter als bislang stärksten Gegner bezeichnet hat, hatte man keine Angst. „Wir haben dort die ersten 15 Minuten das Spiel beherrscht“, sagt Hutter und lacht: „Ich glaube, dass lag aber auch daran, dass Türkspor anfangs selbst überrascht war, wie forsch wir zunächst aufgetreten sind.“

Ein weiterer Vorteil: Der Kader ist mit 28 Mann sehr groß und verletzte Spieler gibt es zurzeit kaum zu beklagen. Hutter kann aus dem Vollen schöpfen. Wer nicht spielt, ist aber auch voll dabei, unterstützt von außen und versucht alles, um zum Erfolg beitragen zu können. „Die Jungs sind einfach extrem heiß auf diese Liga, so konzentriert wie momentan haben sie in den letzten Jahren nicht gearbeitet.“

Wer nun auf die Idee kommen könnte, dass man sich den Erfolg in Lützelsachsen im Sommer zusammengekauft hat, der täuscht sich und zwar gewaltig. Im Sommer hat sich am Kader eigentlich so gut wie nichts getan. 3 Spieler aus der eigenen A-Jugend wurden hochgezogen. Hinzu kommt mit Ricardo Rittersberger ein Neuzugang aus der A-Jugend des SV Waldhof, mit dem eigentlich niemand gerechnet hatte. Er wollte eigentlich längst in den USA auf dem College sein, musste durch die Coronakrise seine Pläne aber nach hinten schieben. „Ricardo hat in der Jugend schon für uns gespielt und zählt jetzt bis zur Winterpause zu unserem Kader. Danach wird er in die USA gehen“, berichtet Hutter.

Der nächste Gegner heißt am Sonntag St. Ilgen. Eine Mannschaft, die momentan mit nur einem Punkt im Tabellenkeller festhängt und von der Hutter so gut wie nichts weiß. Was übrigens keine Seltenheit ist: „Durch die Coronakrise fanden in den letzten Monaten kaum Spiele statt. Also konnte man auch keine potentiellen Gegner beobachten. Oft wissen wir wirklich nur das, was wir so bei Euch lesen dürfen“, sagt Hutter. Und weiter: „Dass St. Ilgen in dieser Saison bislang so hinterherhinkt, überrascht mich aber natürlich schon etwas.“

Das Ziel der TSG Lützelsachsen ist jedoch klar umrissen: Auch in St. Ilgen würde man am Sonntag gerne etwas mitnehmen. Und eines scheint klar zu sein: St. Ilgen ist mittlerweile gewarnt.

Aufsteiger reitet auf der Euphoriewelle

Bericht aus den Weinheimer Nachrichten vom 07.09.2020

 TSG 91/09 Lützelsachsen gewinnt auch gegen den SV 98 Schwetzingen mit 2:1 (2:0)

Die Fußballer der TSG 91/09 Lützelsachsen kommen in diesen Tagen gar nicht mehr aus dem Jubeln heraus. Nachdem am Freitagabend die wegen der Corona-Pandemie verschobene Aufstiegsfeier des Kreisliga-Meisters mit den Vereinsoffiziellen nachgeholt wurde, setzte der Landesliga-Neuling am Sonntag noch einen drauf. Zuerst lief der Vorverkauf der erstmals angebotenen Saisondauerkarten unter den rund 200 Zuschauern sehr gut an. Und dann schlossen die Lützelsachsener mit einem 2:1-(2:0)-Heimsieg gegen den SV 98 Schwetzingen ihre erste „englische Woche“ mit Punktspielen auf der Ebene des Badischen Fußballverbands perfekt ab. Die TSG hat damit aus den ersten drei Saisonpartien sagenhafte sieben Punkte geholt und sich erst einmal in der Spitzengruppe festgesetzt.

„Am Ende haben wir es sogar unnötig eng gemacht“, sagte TSG-Pressewart Manuel Schmitt. „Schwetzingen kam wie aus dem Nichts durch einen Foulelfmeter zum 2:1, zuvor hätten wir eigentlich längst den dritten Treffer nachlegen müssen.“ Die Gastgeber begannen erneut sehr zielstrebig und hatten die Partie bis zur Pause jederzeit im Griff. Edin Muharemovic sorgte nach einem Eckball für das frühe 1:0 (10.). Dann scheiterte der agile Konstantin Beutel an SV-Torwart Dennis Hofmann (20.). Ein Distanzschuss von Fernando Cabrera verfehlte nur knapp sein Ziel (26.). Eine Minute später war Robert Spahn zur Stelle und verwertete eine Flanke von Beutel per Direktabnahme zum verdienten 2:0 (27.). Von den Gästen war in der ersten Halbzeit nichts zu sehen, was auch an der starken TSG-Defensive lag. Hier bot der gerade aus der A-Jugend gekommene Nico Schillinger als Innenverteidiger abermals eine herausragende Leistung. „Es ist schon toll, wie sich Nico in nur drei Landesliga-Spielen sofort einen Stammplatz erkämpft hat“, lobte Schmitt.

In der zweiten Halbzeit hätten Cabrera und Muharemovic bei einer Doppelchance schon früh alles klarmachen können (53.). Stattdessen kam Schwetzingen durch einen von Linus Held verwandelten Foulelfmeter urplötzlich zum 2:1 (69.). In der Schlussphase warfen die Gäste alles nach vorne. Aber nur einmal wurde es gefährlich, als TSG-Torhüter Fabian Gutfleisch toll reagierte (86.) – so ging das Feiern weiter. bk


TSG 91/09 Lützelsachsen: 
Gutfleisch; Ottlik, Weihrich, Cabrera (89. Mayer), Schröder (83. Knapp), Muharemovic (76. Malchow), Beutel, Klingberg, Baumann, Spahn (62. Holz), Schillinger.
Tore: 1:0 Muharemovic (10.), 2:0 Spahn (27.), 2:1 Held (69., Foulelfmeter).

Die TSG 91/09 Lützelsachsen mit Manuel Holz hat einen Lauf. Im dritten Landesliga-Spiel gab es beim 2:1 gegen den SV 98 Schwetzingen den zweiten Heimsieg. Bild: Sascha Lotz
Die TSG 91/09 Lützelsachsen mit Manuel Holz hat einen Lauf. Im dritten Landesliga-Spiel gab es beim 2:1 gegen den SV 98 Schwetzingen den zweiten Heimsieg. Bild: Sascha Lotz

Spitzenreiter ein Remis abgetrotzt

Bericht aus den Weinheimer Nachrichten vom 03.09.2020

TSG Lützelsachsen punktet beim FC Türkspor Mannheim

Im Spiel gegen den ersten Tabellenführer der neuen Landesliga-Saison haben die Fußballer der TSG 91/09 Lützelsachsen am Mittwochabend gleich ihren nächsten Coup gelandet. Nur drei Tage nach dem Auftaktsieg gegen Ziegelhausen/Peterstal erkämpfte sich der Aufsteiger beim FC Türkspor Mannheim ein überaus beachtliches 2:2-(1:0)-Unentschieden. „Der Punktgewinn war absolut verdient“, sagte TSG-Pressewart Manuel Schmitt. „Wir waren in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft und hätten zur Pause sogar deutlicher führen können. In der zweiten Halbzeit lagen die Vorteile bei Türkspor.“

Die Gäste begannen stark und zwangen die Mannheimer zu Fehlern. So sorgte Edin Muharemovic nach Vorarbeit von Fernando Cabrera für das frühe 0:1 (5.). Der TSG-Torschütze hätte bei zwei weiteren guten Chancen den Vorsprung ausbauen können (11. und 35.), dazwischen wurde ein Schuss von Matthias Schröder gerade noch zur Ecke geblockt (24.). In der zweiten Halbzeit zeigten die Gastgeber ihre Klasse und drehten die Partie durch einen Foulelfmeter von Cem Kuloglu (56.) und Rahmi Can Bas per Volleyabnahme zum 2:1 (69.). Doch die TSG hielt dagegen – Mattheus Mayer erzielte mit einem Kopfball nach einer Ecke das gerechte 2:2 (82.). Derweil überlegt die TSG Lützelsachsen, angesichts des guten Zuschauerzuspruchs eine Saison-Dauerkarte einzuführen. Der Bedarf dafür soll beim kommenden Heimspiel am Sonntag um 16 Uhr gegen den SV 98 Schwetzingen ermittelt werden. Außerdem empfiehlt die TSG den Zuschauern, die am Sonntag kommen wollen, aufgrund des vorgeschriebenen Ausfüllens eines personenbezogenen Formulars frühzeitig vor Ort zu erscheinen. bk

TSG 91/09 Lützelsachsen: Müller; Mayer, Weihrich (72. Kratzer), Rittersberger Galan (58. Malchow), Cabrera, Schröder (79. Knapp), Muharemovic, Beutel (67. Trautmann), Klingberg, Baumann, Schillinger.
Tore: 0:1 Muharemovic (5.), 1:1 Kuloglu (56., Foulelfmeter), 2:1 Can Bas (69.), 2:2 Mayer (82.).
Bes. Vorkommnisse: Gelb-rote Karte Tesfagaber (Türkspor, 90.+3).

Bild 2019 – TSG 91/09 Lützelsachsen

Die Premiere wird gleich zum Feiertag

Bericht aus den Weinheimer Nachrichten vom 31.08.2020

Leidenschaftliche TSG 91/09 Lützelsachsen schlägt in ihrem ersten Landesliga-Spiel die DJK/FC Ziegelhausen/Peterstal mit 2:1 (1:0) / 250 Zuschauer feiern mit

Einfach mal abgezogen: Fernando Cabrera (links) sorgt aus 20 Metern Entfernung mit seinem Schuss für das historische erste Landesliga-Tor der TSG 91/09 Lützelsachsen.
Bild: Thomas Rittelmann

Wie sehr sich die TSG 91/09 Lützelsachsen auf den Saisonstart gefreut hat, zeigte sich gestern auf dem Sportplatz Waid. Über 250 Zuschauer fanden den Weg zur Landesliga-Premiere, die Formulare zum Ausfüllen der Kontaktdaten am Eingang gingen schnell aus. Wer keinen eigenen Zettel dabei hatte, kam dann auch nicht mehr rein. So kam es, dass nicht nur die Fans auf dem Sportplatz jubelten, sondern auch ein paar Zaungäste außerhalb. Der Liga-Neuling feierte nämlich einen perfekten Einstand und besiegte DJK/FC Ziegelhausen/Peterstal mit 2:1 (1:0). Es war der erhoffte Einstand, auch für Trainer Rick Hutter: „Das war kämpferisch eine ganz starke Leistung und in der ersten Halbzeit haben wir auch ganz gut Fußball gespielt. Am Ende haben wir dann auch noch Moral gezeigt und auch die Jungs, die nicht gespielt haben, haben von außen gepusht. Das hat Spaß gemacht!“

Spaß machte den Fans vor allem die erste Halbzeit, als die Lützelsachsener den routinierten Gästen den Schneid abkauften. Auf ihrem kleinen Platz drückte die TSG ordentlich aufs Tempo, schon in der 13. Minute traf Robert Spahn den Pfosten. Fünf Minuten später prüfte Ricardo Rittersberger Galan den DJK-Schlussmann. Für den historischen ersten Treffer in der Landesliga sorgte dann aber Fernando Cabrera, der aus 20 Metern das 1:0 (27.) markierte. Ein Lattentreffer von Rittersberger Galan (32.) war die letzte dicke Möglichkeit für Lützelsachsen vor der Pause.

„In der ersten Hälfte haben wir nicht viel zugelassen, dann hat Ziegelhausen aber mehr gedrückt. Da mussten wir schon kämpfen“, sagte TSG-Pressewart Manuel Schmitt. Zum Glück gewann der Saasemer Keeper Fabian Gutfleisch in der 57. Minute das 1:1-Duell gegen Yannick Wöppel und Lützelsachsens Mittelfeld zeigte sich immer wieder mit Ballgewinnen auf der Höhe. Aus einem resultierte in der 68. Minute ein Konter von Konstantin Beutel, der von DJK-Torwart Lohmann im Strafraum von den Beinen geholt wurde. Den fälligen Elfmeter verwandelte Beutel selbst sicher zum 2:0.

Doch die Gäste gaben sich nicht geschlagen. Nach einer schönen Flanke von der rechten Seite setzte nur sechs Minuten später der zur Pause eingewechselte Finley Martin den Kopfball genau zum 2:1 in den Torwinkel. Während die Neckartäler nun immer wieder mit hohen Bällen und Standardsituationen gefährlich vors Lützelsachsener Tor kamen, wehrte sich die TSG 91/09 mit Kontern. David Knapp scheiterte in der 80. Minute am Torwart, Sebastian Weihrichs Schuss aus 20 Metern ging über das Tor. In der 87. Minute stockte den TSG-Fans der Atem, als Maxwell-Ludkowski nur an den Pfosten köpfte und Gutfleisch den Ball im Nachfassen unter Kontrolle brachte. Auf der Gegenseite hatte Rittersberger Galan in der 89. Minute noch die Chance alles klar zu machen, zog den Ball aber allein vor dem DJK-Tor am langen Pfosten vorbei. „Wir sind froh über jeden Punkt“, sagte Rick Hutter. Der erste Auftritt machte jedenfalls Mut. AT

TSG 91/09 Lützelsachsen: Gutfleisch; Ottlik, Rittersberger Galan, Cabrera, Schröder (66. Knapp), Malchow (86. Mayer), Beutel (76. Trautmann), Klingberg, Baumann, Spahn (57. Weihrich), Schillinger.

DJK/FC Ziegelhausen/Peterstal: Lohmann; Kirschner, Tilki (46. Maxwell-Ludkowski), Jüllich, Pieruschka 75. Hlawatsch), Draheim, Hilger, Heinen, Wöppel, Wachsmuth (47. Martin), Meinfelder (88. Knobel).

Schiedsrichter: Felix Arnold (TSV Helmstadt).

Tore: 1:0 Cabrera (27.), 2:0 Beutel (68., Foulelfmeter), 2:1 Martin (74.).

Zuschauer: 250.

Nächstes Spiel: Mittwoch, 2. September, 19.15 Uhr: Türkspor Mannheim – TSG 91/09 Lützelsachsen.

https://www.wnoz.de/Lokalsport/Die-Premiere-wird-gleich-zum-Feiertag-6010ebfc-a27a-4e04-af37-31c15be7d310-ds

Der erste Schritt ins Abenteuer

Bericht aus den Weinheimer Nachrichten vom 28.08.2020

Dass die Fußballer der TSG 91/09 Lützelsachsen am Sonntag wieder jubeln können, das erhofft sich der Aufsteigerin seinem Lanedsliga-Auftaktspiel gegen die DJK/FC Ziegelhausen/Peterstal. Bild: Thomas Rittelmann

TSG 91/09 Lützelsachsen bestreitet am Sonntag ihren Landesliga-Auftakt gegen die DJK/FC Ziegelhausen/Peterstal

Sie juckt es schon lange in den Füßen. Wochen- und monatelang durften die Fußballer zunächst nicht mehr trainieren, dann ging es nur kontaktlos und mit viel Abstand zur Sache. Am Sonntag jedenfalls feiern die Fußballer der TSG 91/09 Lützelsachsen ihre Punktspiel-Premiere nach der Corona-Pause. Um 16 Uhr empfangen die Rothemden die DJK Ziegelhausen/Peterstal auf dem Sportplatz Waid. Und das wird in vielerlei Hinsicht ein besonderer Tag. Denn es wird nicht nur das erste Spiel seit langer Zeit sein. Es ist auch das erste, das die TSG 91/09 unter Corona-Bedingungen mit Zuschauern austragen wird. Und: Es ist das allererste Lützelsachsener Landesliga-Spiel überhaupt.

„Die Aufregung steigt nach der langen Pause. Natürlich sind die Jungs heiß auf die neue Liga und wollen jetzt unbedingt loslegen“, sagt TSG-Trainer Rick Hutter, der aufgrund des eingeschränkten Reiseverkehrs in Corona-Zeiten in dieser Vorbereitungsphase auf erfreulich viele Spieler zurückgreifen konnte. 28 Mann zählt der Kader und die werden anhand der Mammutsaison mit gleich 19 Mannschaften in der Landesliga auch gebraucht. „Sportlich haben wir ein paar Entwicklungsschritte machen können und wir haben viel an unserer Fitness gearbeitet. Trotzdem werden wir natürlich in jedem Spiel Außenseiter sein und wahrscheinlich noch ein bisschen brauchen, bis wir uns eingefunden haben.“

Neben den drei Langzeitverletzten aus der vergangenen Saison, Patrick Hruschka, Timo Sattler und Adrian Wetzel, wird zum Landesliga-Auftakt am Sonntag auch noch Niklas Rößling fehlen. Dem aus der A-Jugend hochgerückten Abwehrspieler riss in der Vorbereitung das Kreuzband. Edin Muharemovic ist wegen seiner in dem Pokalspiel gegen Kürnbach erhaltenen Gelb-roten Karte noch gesperrt. Und Jan Restle weilt während des ersten Saisonspiels noch im Urlaub.

Natürlich hoffen die Lützelsachsener auch als Außenseiter mit ihrer Mannschaft um den Ligaverbleib mitspielen zu können. Das wird aufgrund des Mehrabstiegs von gleich fünf direkten Absteigern nicht einfach. „Wir freuen uns trotzdem auf jedes Spiel. Und davon haben wir in der ersten Woche ja gleich drei“, sagt Hutter, der hofft, dann schon etwas Zählbares auf der Habenseite verbuchen zu können. „Ein Punkt am Sonntag gegen ein so erfahrenes Team wie Ziegelhausen wäre da natürlich klasse.“ Mittwochs spielt der Aufsteiger um 19.15 Uhr bei Türkspor Mannheim, zum nächsten Heimspiel empfängt Lützelsachsen am Sonntag, 6. September, den SV 98 Schwetzingen.

Auch für Zuschauer ein Neustart

Die TSG 91/09 zählte zu den ersten Mannschaften in der Corona-Pandemie, die der Stadt einen ausgeklügelten Hygieneplan vorlegen konnten. Ihr aktualisiertes Hygienekonzept hat die Abteilung allen Landesligavereinen zukommen lassen. „Wir brauchen definitiv mehr Leute, um die Corona-Maßnahmen umzusetzen“, sagt Jürgen Richter aus der Abteilungsleitung. Er weist die Zuschauer auf die Datenerfassung am Eingang hin. „In der Gaststätte gibt es Maskenpflicht und ein Einbahnstraßen-System. An den Tribünen sind Markierungen für die Einhaltung der Abstandsregel angebracht.“ Es wird also nicht nur für die Spieler alles neu für diesen historischen Wiedereinstieg in die Fußballsaison.

https://www.wnoz.de/Lokalsport/Dass-die-Fussballer-der-TSG-9109-Luetzelsachsen-am-Sonntag-wieder-jubeln-koennen-das-erhofft-sich-der-Aufsteigerin-seinem-Lanedsliga-Auftaktspiel-gegen-die-DJKFC-ZiegelhausenPeterstal-Bild-Thomas-Rittelmann-f87037c4-3c09-494b-9b04-53f4506651cb-47604013-269e-4025-ae60-9450ea8d4181-dm

Historischer Aufbruch zu neuen Ufern

Bericht aus den Weinheimer Nachrichten vom 07.08.2020

Fußballer vor der Saison: TSG 91/09 Lützelsachsen spielt erstmals auf Ebene des Badischen Verbands in der Landesliga / Aufsteiger ohne Abgänge und mit vier neuen Spielern aus den eigenen Reihen.

Drei Spieler aus der eigenen Jugend und ein „Gastspieler“, der auf jeden Fall in diesem Jahr seinen Heimatverein unterstützen wird, sind die Zugänge im Kader des Landesliga-Aufsteigers TSG 91/09 Lützelsachsen:
(von links) Joel Navidad, Mirko Kratzer, Ricardo Rittersberger Galan und Niklas Rößling.
Bild: Philipp Reimer

Für die Fußballer der TSG 91/09 Lützelsachsen ist es gleich ein doppelter Aufbruch ins Ungewisse. Zum einen können sie wie alle Vereine noch nicht abschätzen, wie sich die Rückkehr in den Punktspielbetrieb nach einer fast halbjährigen Wettbewerbspause tatsächlich gestalten wird. Zum anderen befindet sich Lützelsachsen in einer besonderen Situation aufgrund der neuen Spielklasse. Erstmals in ihrer Abteilungsgeschichte haben die aktiven TSG-Fußballer den Sprung auf die Ebene des Badischen Verbands und damit über den heimischen Kreis hinaus geschafft. Unter Trainer Rick Hutter, der in seine dritte Saison geht, betritt Lützelsachsen in der Ende August beginnenden Spielzeit Neuland als Landesligist. Während die A-, B- und C-Junioren des Vereins diese Hürde schon seit Längerem gemeistert haben, kommt es jetzt für die Herren zu einer noch nie da gewesenen Herausforderung.

„Wir freuen uns auf jedes Spiel in der Landesliga“, sieht Trainer Hutter mit einem breit aufgestellten 28-Mann-Kader dem Auftakt am 30. August mit einem Heimspiel gegen die DJK/FC Ziegelhausen-Peterstal zuversichtlich entgegen. Auch nach der Meisterschaft in der Kreisliga blieb die TSG ihrer Maxime treu, auf den eigenen Nachwuchs zu setzen und keine externen Zugänge unter Vertrag zu nehmen. „Unsere Budgetierung bleibt auch in der Landesliga unverändert“, erklärt Hutter, warum teure Neuverpflichtungen ohnehin kein Thema in Lützelsachsen sind. Während es keinen einzigen Abgang aus der Aufsteigermannschaft gab, haben sich Joel Navidad, Mirko Kratzer und Niklas Rößling von den eigenen A-Junioren einen Platz im Landesliga-Kader gesichert. Kurzfristig konnte sich die TSG noch mit einem Spieler verstärken, der bei seinem Heimatverein eine Übergangsphase überbrücken will. Ricardo Rittersberger Galan hat eigentlich ein Stipendium für die USA in der Tasche, muss aufgrund der Corona-Reisebeschränkungen aber mindestens bis zum nächsten Jahr warten, ehe er es auch antreten kann. „Mittlerweile ist klar, dass Ricardo frühestens im Januar in die USA reisen kann, in diesem Jahr steht er unserer Mannschaft also zur Verfügung“, sagt Hutter.

Während sich die eigentliche Trainingsarbeit in der Vorbereitung fast wieder normalisiert hat, sind die Rahmenbedingungen weiterhin ungewohnt. „Es fühlt sich schon etwas komisch an, dass wir auf dem Platz gemeinsam trainieren dürfen, beim Rauslaufen aber wieder auf die Abstandsregeln achten müssen“, sagt Hutter. Das Umziehen und Duschen kann nur versetzt stattfinden. „Generell sind wir aber einfach nur froh, dass wir wieder trainieren und spielen dürfen – hoffentlich bleibt das so“, wünscht sich Hutter.

Zwar ärgerte sich der Trainer über das verlorene Pokalspiel in Kürnbach und das damit verpasste Derby gegen den Verbandsligisten TSG 62/09 Weinheim. „Das war aber kein Beinbruch“, sagt Hutter. „Wir konnten aus dem Spiel in Kürnbach vieles für die Liga mitnehmen, das war eine gute Lektion.“

Vor allem an der physischen Komponente gelte es, verstärkt zu arbeiten. „In der Landesliga werden wir nicht mehr die spielerisch bessere Mannschaft sein. Um dennoch zu punkten, müssen wir intensiver spielen, mehr kämpfen und auch eine gewisse Grundaggressivität mitbringen“, sagt Hutter. An dieser Einstellung soll in den nächsten Wochen gearbeitet werden, unter anderem bei einem dreitägigen Trainingslager vom 21. bis 23. August auf dem „Kohlhof“. Mit der Belastung von 38 Spieltagen bei 19 Mannschaften in der Landesliga könne seine Mannschaft umgehen, glaubt der Trainer. „In diesem Jahr ist es im Grunde normal mit nur einer englischen Woche gleich zum Start. Erst im April/Mai 2021 wird es mit acht Spieltagen innerhalb von vier Wochen happig“, sagt Hutter. „Da müssen wir richtig im Saft stehen. Unser Ziel ist es, dass wir in unserer allerersten Landesliga-Saison die Chance haben, bis zum Schluss um den Klassenerhalt zu kämpfen.“ bk

Kader des Landesliga-Aufsteigers:

Zugänge: Ricardo Rittersberger Galan (SV Waldhof U 19), Niklas Rößling, Mirko Kratzer, Joel Navidad (alle eigene Jugend).

Abgänge: keine.

Kader: Tor: Philipp Müller, Fabian Gutfleisch, Pascal Jurek; Abwehr: Patrick Hruschka, Tim Baumann, Mattheus Mayer, Jan Restle, Nico Schillinger, Michael Ottlik, Niklas Rößling; Mittelfeld: David Knapp, Adrian Wetzel, Sebastian Weihrich, Marco Klingberg, Fernando Cabrera, Nils Eder, Tobias Malchow, Timo Sattler, Matthias Schröder, Philipp Trautmann, Joel Navidad, Mirko Kratzer, Lou van Geiso; Angriff: Manuel Holz, Edin Muharemovic, Konstantin Beutel, Robert Spahn, Ricardo Rittersberger Galan.

Trainer: Rick Hutter (dritte Saison); Co-Trainer: Thomas Rittersberger (seit 2012), Petro Müller (seit 2016).

Saisonziel: Klassenerhalt.

Favoriten: SG Heidelberg-Kirchheim, SV 98 Schwetzingen, FC Victoria Bammental.

https://www.wnoz.de/Lokalsport/Historischer-Aufbruch-zu-neuen-Ufern-c18f5e57-a9f0-4381-980e-392d7a098e50-ds

Landesliga, wir kommen!

Krönung der Philosophie der „Elf Freunde“

Bericht aus den Weinheimer Nachrichten vom 30.06.2020.

Die Fußballer der TSG 91/09 Lützelsachsen steigen in die Landesliga auf / Größter Erfolg der Vereinsgeschichte – und das mit einem gewachsenen Team aus der eigenen Jugend

In der vergangenen Woche mussten die Fußballer der TSG 91/09 Lützelsachsen noch auf Abstand jubeln. Ab morgen dürfen sie zumindest im Training wieder in den Zweikampf einsteigen. Mit dem Aufstieg in die Landesliga gelang der roten TSG Historisches. Bild: Fritz Kopetzky Lützelsachsen. Man könnte die Fußballer der TSG 91/09 Lützelsachsen als den FC Heidenheim der Kreisliga bezeichnen. Seit Jahren leistet die „rote TSG“ hervorragende Jugendarbeit, besteht zu einem Großteil aus Eigengewächsen und zeigt, das, was den Sport eigentlich ausmachen sollte: Identifikation mit dem Verein, Spaß an der Gemeinschaft und dass Kicken mit den Kumpels eben Vorrang vor Geldverdienen hat. Dass die Saasemer mit dieser Elf-Freunde-Philosophie jetzt sogar den Sprung in die Landesliga geschafft haben, gleicht einem kleinen Fußball-Wunder. Oder eben auch nicht.

„Für die Landesliga haben wir von allem zu wenig – Erfahrung, Vereinsstruktur, Finanzen, Qualität der Einzelspieler. Aber wir haben unsere Leidenschaft und Zusammengehörigkeitsgefühl. Zudem ein sehr junges, begeisterungsfähiges und lauffreudiges Team. Und wir haben die Euphorie der Aufstiegssaison“, sagt Rick Hutter, Schmied des größten Erfolgs der Abteilungsgeschichte. „Natürlich werden wir von Anfang an gegen den Abstieg spielen. Aber wir sind auch eine Überraschungsmannschaft. Das haben wir schon oft genug im Pokal bewiesen.“

Die Lützelsachsener verfolgten den Verbandstag des Badischen Fußball-Verbandes als Team mit. Und als das Abstimmungsergebnis der Delegierten zum Saisonabbruch und der Wertung, dass die Erstplatzierten auch aufsteigen, auf den Handys ankam, war der Jubel natürlich groß. Dass das Anstoßen im allerengsten Mannschaftskreis mit ausgestreckten Armen nicht den Feierlichkeiten entspricht, die man sich nach dem Meistertitel vorstellt, versteht sich bei den feierfreudigen Lützelsachsenern von selbst. Doch der Sommer ist ja gerade erst gestartet. „Wir hoffen schon noch auf eine entsprechende Feier. Da vertraue ich ganz unserer Abteilungsleitung“, sagt Hutter mit einem Augenzwinkern.

Erst einen Spieltag vor dem Saisonabbruch hatte die TSG 91/09 die Tabellenspitze vom SC Rot-Weiß Rheinau übernommen. Bitter für Rheinau, glücklich für Lützelsachsen – zumindest vom Zeitpunkt her. „Natürlich mussten wir in der Summe weniger leisten, statt 30 gab es nur 18 Spieltage. Aber verdient haben wir den Aufstieg schon. Nach 18 Spieltagen waren wir die Besten. Aber ich fühle schon mit Rheinau“, sagt der Trainer. Die Bilanz spricht dabei für Lützelsachsen: Mit 64 Treffern stellte die TSG 91/09 den besten Angriff der Kreisliga, 26 Gegentore bedeuten eine der besten Abwehrreihen. Das Torverhältnis gegenüber Rheinau war um 13 Tore besser, der direkte Vergleich endete 3:3. Das Glück war am Ende aufseiten der Bergsträßer, auf die jetzt eine hammerharte Aufstiegssaison wartet.

Hammerharte Saison wartet

Durch die fehlenden Verbandsliga-Absteiger wird die Landesliga mit 19 Mannschaften an den Start gehen. Sollte die Saison coronabedingt am ersten September-Wochenende starten können und aufgrund des Starts der Europameisterschaft 2021 schon am 11./12. Juni enden müssen, sind die 36 Spieltage nicht ohne englische Wochen zu bewältigen. Bislang hat sich die Mannschaft, die sich bis auf vier Spieler aus Eigengewächsen zusammensetzt, auf freiwilliger Basis zum Training getroffen. Einmal pro Woche will das Trainerteam das auch weiter anbieten, ehe es Ende Juli ernst wird. „Wir haben jetzt quasi seit dem 1. Dezember Pause. Das sind dann bis zum September neun Monate. Wir brauchen also definitiv eine intensivere Vorbereitung für eine Liga, in denen es schneller zugeht und die Gegner fitter sind. Tut mir leid für die Jungs, aber sie werden schwitzen müssen“, lacht Hutter. AT

https://www.wnoz.de/Lokalsport/Kroenung-der-Philosophie-der-Elf-Freunde-5e2e1efe-683c-466f-a737-e58e581c8ec5-ds

„Alle sind heiß auf die Landesliga“ ++ Gratulieren lässt man sich beim Kreisliga-Spitzenreiter TSG Lützelsachsen aber noch nicht

Originaltext und Bild aus dem sport-kurier Mannheim vom 19.05.2020

Lützelsachens Trainer Rick Hutter hat gut Lachen. Sein Team wird nächste Saison mit großer Wahrscheinlichkeit in der Landesliga unterwegs sein.
Bild: Berno Nix
https://www.sport-kuriermannheim.de/sportnews/fussball/kreisliga-ma/item/11761-alle-sind-heiss-auf-die-landesliga-gratulieren-laesst-man-sich-beim-kreisliga-spitzenreiter-tsg-luetzelsachsen-aber-noch-nicht.html

sport-kurier. Es gehört derzeit nicht mehr viel Fantasie dazu, in der TSG Lützelsachsen ab der neuen Saison einen Landesligisten zu sehen. Nach der Empfehlung im Rahmen der letzten Sitzung des Verbands würden die Bergsträßer als derzeitiger Tabellenerster der Mannheimer Kreisliga direkt aufsteigen. Wir sprachen mit TSG-Trainer Rick Hutter.

sport-kurier: Hallo Herr Hutter, vieles spricht dafür, dass Ihre Mannschaft diese Saison als Meister beenden wird.
Rick Hutter: Ja, die Chancen stehen diesbezüglich gut. Allerdings ist es eben noch nicht ganz spruchreif und deshalb nehmen wir da auch keine Glückwünsche an. Es kann noch vieles passieren. Wobei ich nicht glaube, dass die Saison nochmals angepfiffen wird. Da haben sich ja auch viele andere Vereine bereits dagegen ausgesprochen.

Kürzlich war zu vernehmen, dass Ihre Mannschaft den Aufstieg vielleicht gar nicht annehmen würde.
Das stimmt natürlich nicht. Klar ist: Sollten wir die Möglichkeit bekommen und aufsteigen, würden wir ihn auch zu 100 Prozent annehmen. Da gibt es keine zwei Meinungen.

Betrachtet man die letzten Jahre mit dem Scheitern in der Relegation und dem Sieg im Kreispokal so hatte sich dieser Aufstieg irgendwo auch schon angekündigt. Oder?
Ja, aufgrund unserer Leistungen könnte man ihn auch sicher als verdient bezeichnen, dass er nun aber vielleicht so kommt, ist natürlich glücklich. Wir haben uns am letzten Spieltag vor dem Abbruch zum ersten Mal auf den ersten Platz geschoben und das mit einem Unentschieden. Das sind so Geschichten, die vielleicht nur der Fußball schreibt. Dementsprechend groß ist auch unser Mitgefühl mit Rot-Weiß Rheinau, das jetzt auf dem zweiten Platz liegt. Schuldig fühlen wir uns ihnen gegenüber zwar nicht, aber für Rheinau ist das Ganze wirklich sehr bitter.

Wie ist die Stimmung in der Mannschaft? Freut man sich auf die neue Herausforderung?
Natürlich sind alle heiß auf die Landesliga. Sie war jetzt sicher nicht unser Ziel, aber aufgrund der letzten Jahre wussten wir natürlich schon, dass wir den Aufstieg schon mal schaffen können. Die Stimmung an sich ist aber natürlich jetzt nicht so, wie wenn man regulär aufsteigt, der Schiedsrichter abpfeift und alle die Arme hochreißen. Dieses Gefühl kann durch nichts ersetzt werden. Wir haben uns ja nicht mal gesehen in letzter Zeit. Erst am Mittwoch werden wir das erste Mal wieder gemeinsam eine Art Training machen und ich gehe mal davon aus, dass man dann auch in so manches lächelnde Gesicht schauen wird.

Die Landesliga wird eine große Herausforderung. Auch finanziell?
Nein, für uns nicht. Es ändert sich diesbezüglich kaum etwas. Die Mannschaft bleibt zu 100 Prozent so zusammen. Es kommen lediglich 3 Spieler aus unserer eigenen A-Jugend neu dazu. Ich denke, dass wir vielleicht sogar weniger Kosten haben werden, weil wir nicht mehr so oft gewinnen werden (lacht).

Sie sprechen es an, sportlich wir einiges auf ihre Mannschaft zukommen.
Das ist klar. Wir werden ganz sicher gegen den Abstieg spielen und hoffen, dass wir bis zum Schluss die Chance haben, die Klasse zu halten und eben nicht zu früh schon abrutschen. Sollten wir die Klasse am Ende dann wirklich halten, wäre es für mich schon eine kleine Sensation. Denn man sieht ja, wie es den Aufsteigern der letzten Jahre gegangen ist. Türkspor Mannheim mal ausgeklammert, ging es für alle eigentlich immer gegen den Abstieg. Trotzdem sehe ich uns nicht chancenlos. Wir haben in der Vergangenheit gezeigt, dass wir im Pokal oder in Testspielen durchaus auch mal mit höherklassigen Teams mithalten konnten. Aber so etwas über eine komplette Saison zu schaffen, wäre natürlich nochmal eine ganz andere Hausnummer.

Noch fehlt der Mannschaft die Erfahrung

Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 11.Juni 2019

Zum allerersten Mal haben die Fußballer der TSG 91/09 Lützelsachsen an die Tür zur Landesliga geklopft. Doch der Zutritt bleibt ihnen (noch) verwehrt. In der ersten Relegationsrunde zog der Vizemeister der Kreisliga Mannheim am Pfingstmontag klar den Kürzeren gegen den SV Rohrbach, Vizemeister der Kreisliga Sinsheim. Vor rund 650 Zuschauern, darunter 537 Zahlende, verloren die Lützelsachsener auf dem Rasenplatz des SV Waldwimmersbach mit 1:4 (1:2). Während Rohrbach damit das Relegationsfinale gegen die FT Kirchheim erreicht hat, verbleibt die TSG ein weiteres Jahr in der Kreisliga.

Das Lützelsachsener Scheitern hat zugleich direkte Auswirkungen auf zwei weitere Mannschaften von der Bergstraße. Das Aus für die TSG 91/09 bedeutet wiederum, dass die TSG 62/09 Weinheim II aus der Kreisliga in die A-Klasse absteigen muss und der SV Laudenbach nach nur einem Jahr wieder den Weg zurück in die B-Klasse antreten muss (siehe Bericht auf Seite 31).

„Natürlich wollten wir das K.o.-Spiel gewinnen. Das Scheitern tut daher schon weh“, sagte TSG-Trainer Rick Hutter. „Aber man muss auch anerkennen, dass der Sieg für Rohrbach völlig in Ordnung ging. Bei unserer jungen Mannschaft hat einfach auch die Erfahrung für solch ein Spiel gefehlt. Wir waren individuell nicht clever genug, Rohrbach ist uns in diesem Punkt einen Schritt voraus.“ In der Tat präsentierte sich der SVR als erfahrenere und deutlich abgeklärtere Mannschaft.

„Dennoch dürfen wir behaupten, dass wir eine geile Saison gespielt haben“, sagte Hutter. Ähnlich sah es Spielausschussvorsitzender Torsten Bock: „Der SV Rohrbach war die technisch bessere Mannschaft und hat aufgrund der zweiten Halbzeit verdient gewonnen. Wir hatten überhaupt keinen Druck, aufsteigen zu müssen. Wir sind mit dieser Runde sehr zufrieden und wollen in der nächsten Saison daran anknüpfen.“

Sechs Zugänge, vier Abgänge

Das Gesicht der TSG Lützelsachsen wird sich in der Kreisliga-Saison 2019/20 etwas verändern. Vier Abgängen stehen sechs Zugänge gegenüber. Stefan Schröder bestritt gestern sein letztes Spiel und beendet seine Karriere. Torhüter Fabian Gutfleisch zieht es nach Thailand, Kevin Funder wechselt zum SV Unter-Flockenbach II und Tolga Abaza geht in die eigene zweite Mannschaft. Als externer Zugang steht Michael Ottlik vom Nachbarn TSG 62/09 Weinheim fest. Hinzu kommen fünf Lützelsachsener A-Junioren-Spieler mit Luca Menges, Lou von Geiso, Nils Eder, Felix Schillinger und David Knapp.

SVR-Torjäger Karolus schlägt zu

Lützelsachsen besaß im Spiel gegen Rohrbach zwar die erste Möglichkeit durch Edin Muharemovic (6.), danach war aber der SVR am Drücker. Zunächst sorgte TSG-Torwart Gutfleisch für eine Schrecksekunde, als er weit aus seinem Tor eilte und fast an der Mittellinie ein Handspiel fabrizierte. Mit der gelben Karte war er gut bedient (12.). Den anschließenden Freistoß verlängerte Nils Reißfelder ins Zentrum, wo SVR-Toptorjäger Robin Karolus (32 Saisontreffer) per Direktabnahme erstmals zum 0:1 zuschlug (13.).

Auf der Gegenseite unterlief SVR-Torhüter Nico Romig ein grober Patzer, den Matthias Schröder zum raschen 1:1 nutzte (20.). Muharemovic hätte die TSG sogar in Führung bringen können, doch im direkten Konter nach seiner Großchance erzielte Lukas Authenrieth das 1:2 (32.). Kurz vor der Pause kochten die Gemüter hoch: Der Lützelsachsener Konstantin Beutel wurde im SVR-Strafraum umgestoßen, doch der Elfmeterpfiff durch Schiedsrichter Fabian Reuter (Heidelberg) blieb aus. „Wenn wir hier einen Strafstoß bekommen und das 2:2 erzielen, hätte es noch spannend werden können“, sagte TSG-Trainer Hutter. So ging Rohrbach unter den Augen des BFV-Präsidenten Ronny Zimmermann aber mit einem Vorsprung in die zweite Halbzeit.

Exakt 40 Sekunden nach Wiederbeginn fiel das 1:3 erneut durch Karolus auf Vorarbeit von Nils Ohlhauser. „Das war der Knackpunkt der Partie“, sagte Torsten Bock. In der Folge wurde das Spiel etwas hitziger, wobei der Lützelsachsener Tobias Malchow mit seinem Gegenspieler Fabian Hack aneinandergeriet. Doch spätestens mit dem 1:4 durch den dritten Treffer des abgezockten Karolus war die sportliche Entscheidung gefallen (61.). Danach vergab der SVR noch leichtfertig einige gute Konterchancen. Die Lützelsachsener waren an diesem Tag wiederum nicht in der Lage, sich gegen die Niederlage im ersten Relegationsspiel aufzubäumen.

Optimistischer Blick auf Relegation

Kapitän Tim Baumann im Gespräch mit den Weinheimer Nachrichten.

Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 05.Juni 2019

Die reguläre Saison in den badischen Amateurklassen ist zu Ende. Doch noch sind längst nicht alle Entscheidungen gefallen. Auch für die Kreisliga-Fußballer der TSG 91/09 Lützelsachsen geht es sozusagen in die Verlängerung. Am Pfingstmontag um 15 Uhr steht für den Vizemeister auf dem Rasenplatz des SV Waldwimmersbach die erste von erhofften zwei Partien um den Aufstieg in die Landesliga an. Gegner im Halbfinale ist der SV Rohrbach/Sinsheim.

„Wir wissen nicht wirklich, was uns da erwartet“, sieht TSG-Kapitän Tim Baumann eine große Unbekannte. Klar ist anhand der Bilanz des Kontrahenten aus der Kreisliga Sinsheim aber, dass es gegen eine offensivstarke Mannschaft geht. „Sie haben wie wir über 100 Tore geschossen. Daher müssen wir vorsichtig sein und defensiv entsprechend aufpassen“, sagt Lützelsachsens Abwehrchef. Mit 104 Toren haben die Rohrbacher sogar noch zweimal häufiger getroffen als seine TSG – auf Baumann und Co. dürfte defensiv demnach einiges zukommen. Außerdem stehen für den Gegner mit nur 36 Gegentoren im Vergleich mit Lützelsachsen (59) deutlich weniger kassierte Treffer zu Buche. Dennoch glaubt unser Fußballer der Woche: „Wir brauchen uns da sicher nicht verstecken. Ich denke, dass sich alle vier Relegationsteilnehmer auf einem ähnlichen Level bewegen“, sagt Baumann.

Nach einer langen und kräftezehrenden Saison hofft er nun auf den großen Wurf – den erstmaligen Aufstieg der TSG in die Landesliga: „Das wäre nicht nur für den Verein, sondern auch für mich persönlich der bisher größte Erfolg als Fußballer“, sagt der 28-Jährige, der zur Winterpause der Saison 2010/11 von der TSG 62/09 Weinheim nach Lützelsachsen gewechselt war und damit von jenem Team, das am vergangenen Samstag im letzten regulären Saisonspiel mit 2:1 bezwungen wurde.

Nach einer holprigen Phase zuvor nimmt Lützelsachsen damit ein Erfolgserlebnis und ein gutes Gefühl mit ins erste Relegationsspiel, dem nicht nur der Spielführer entgegenfiebert: „So langsam merkt man, dass die Anspannung steigt. Ich denke, es werden sich sehr viele Zuschauer dieses Spiel ansehen.“ Und nicht nur Baumann, sondern auch der jüngste Derby-Gegner wird darauf hoffen, dass Lützelsachsen noch ein zweites Spiel um den Aufstieg bestreitet. Denn nur wenn der Vizemeister den Sprung nach oben schafft, bleibt Weinheim II noch in der Kreisliga.

Bei einem Sieg über Rohrbach ginge es entweder gegen den letztjährigen Relegations-Sieger FT Kirchheim, der jetzt Drittletzter der Landesliga wurde, oder den Vizemeister der Kreisliga Heidelberg, VfB Leimen. Trotz einiger Veränderungen vor der Saison sieht Baumann die Zeit durchaus reif für den Sprung nach oben: „Das wäre für uns alle sicherlich eine spannende Erfahrung und käme trotz eines gewissen Umbruchs nicht zu früh. Wir haben uns zuletzt in der Kreisliga immer besser etabliert. Letztes Jahr hat uns vielleicht noch das gewisse Etwas gefehlt – ich bin auf jeden Fall sehr optimistisch“, sagt der TSG-Kapitän und studierte Fitness-Ökonom, der als Leiter eines Fitness-Studios arbeitet.

An mangelnder Fitness dürfte es in seinem Fall trotz der langen und harten Saison also nicht scheitern. Auch in Sachen Vorbereitung hat die TSG ihre Hausaufgaben gemacht: „Wir haben ja nur den Kunstrasen. Daher möchte ich mich ganz herzlich beim FV Leutershausen bedanken, dass wir deren Rasenplatz nutzen dürfen, um uns auf das Relegationsspiel einzustellen“, sagt Baumann. Und nachdem die Runde für Lützelsachsen im vergangenen Juli mit dem 2:1-Erfolg im Verbandspokal über Verbandsligist TSG 62/09 Weinheim so sensationell begonnen hatte, würde es doch perfekt passen, die bis dato erfolgreiche Spielzeit nun entsprechend zu krönen.

Kapitän Tim Baumann im Zweikampf

Spielort für die Relegation

Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 05.Juni 2019

Die Fußballer der TSG 91/09 Lützelsachsen müssen zu ihrem ersten Landesliga-Relegationsspiel doch eine weitere Anfahrt auf sich nehmen, als ursprünglich gedacht. Der Vizemeister der Kreisliga Mannheim spielt gegen den SV Rohrbach, Vizemeister der Kreisliga Sinsheim, nicht in Neckargemünd, sondern in Waldwimmersbach, einem Ortsteil der Gemeinde Lobbach an der Grenze zwischen nördlichem Kraichgau und den Ausläufern des Odenwalds. Die Partie auf dem Rasenplatz des SV Waldwimmersbach (Alte Haager Straße 11, 74931 Lobbach) beginnt am Pfingstmontag, 10. Juni, um 15 Uhr. Die Lützelsachsener sind mit der Wahl des Spielorts nicht gerade glücklich. „Für uns bedeutet das eine Anfahrt von fast 50 Kilometern, für den SV Rohrbach sind es dagegen nur knapp 20 Kilometer“, sagte gestern TSG-Spielausschussvorsitzender Torsten Bock. Normalerweise soll die neutrale Spielstätte ungefähr in der geografischen Mitte der beteiligten Vereine liegen. Dennoch hofft Bock auf zahlreiche Unterstützung der Lützelsachsener Fans. Die TSG wird mit einem Bus anreisen, in dem noch Plätze frei sind (Anmeldungen per E-Mail: abteilungsleitung@tsg-luetzelsachsen.de).

Nachbar entscheidet Schicksal

Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 03.Juni 2019

Sie haben ihr Schicksal nicht mehr in der eigenen Hand: Am Samstag verloren die Kreisliga-Fußballer der TSG 62/09 Weinheim II ihr abschließendes Saisonspiel gegen den Vizemeister TSG 91/09 Lützelsachsen mit 1:2 (0:2). Damit fielen die Weinheimer noch auf Rang 13 zurück und wurden vom SC 08 Reilingen überholt, der beim bereits als Meister feststehenden FK Srbija Mannheim mit 2:1 gewann und den Klassenerhalt nun sicher hat.

In welcher Liga die Weinheimer in der kommenden Saison spielen werden, hängt dagegen ausgerechnet vom Lokalrivalen TSG Lützelsachsen ab. Am Pfingstmontag, 15 Uhr, bestreitet der Vizemeister sein erstes Relegationsspiel gegen den SV Rohrhof (vermutlich auf dem Sportplatz in Neckargemünd). Nur wenn die Lützelsachsener noch den Aufstieg in die Landesliga realisieren, bleibt die TSG 62/09 Weinheim II in der Kreisliga. Sollte Lützelsachsen scheitern, müsste Weinheim in die A-Klasse absteigen.

Ein Szenario, von dem das Weinheimer Trainergespann nach der Derbyniederlage am Samstag sogar fest ausging. „Mit einer Leistung wie gegen unsere Mannschaft wird Lützelsachsen den Aufstieg niemals schaffen. Wir gehen deshalb davon aus, dass wir keine Schützenhilfe mehr erhalten werden“, sagten Volkan Koc und Volkan Erdinc. Die beiden Trainer mussten sich aufgrund der angespannten Personalsituation im Derby vor rund 250 Zuschauern im Sepp-Herberger-Stadion sogar selbst einwechseln. Zudem gab der noch lange nicht fitte Rosen Blagoev nach mehr als halbjähriger Verletzungspause notgedrungen sein Comeback. Den Weinheimern stand also nur noch eine Rumpftruppe zur Verfügung. „Deshalb hat sich unsere Mannschaft auch nichts vorzuwerfen. Die Einstellung stimmte, nur die Breite im Kader eben nicht“, sagten Koc und Erdinc.

Der Favorit aus Lützelsachsen wurde seiner Rolle in der Anfangsphase gerecht. Gleich der erste zügige Angriff brachte die Gästeführung. Nach einer Kopfballverlängerung von Matthias Schröder traf Edin Muharemovic mit einer Direktabnahme zum 0:1 (4.). Zwar vergab der Weinheimer Louis Leistikow fast im Gegenzug die Riesenchance zum raschen Ausgleich (6.), doch anschließend hatte Lützelsachsen wieder mehr vom Spiel. Als sich erneut Muharemovic im Weinheimer Strafraum gegen mehrere Gegenspieler durchsetzte, stand es 0:2 (19.).

Dann gab es eine fünfminütige Unterbrechung, als der angeschlagene Weinheimer Torwart Stefan Rapp lange behandelt werden musste, um weiterspielen zu können. Danach war der Spielfluss dahin. In der zweiten Halbzeit schöpften die Gastgeber mit dem 1:2 durch Leistikow noch einmal Hoffnung (51.). Ein gefährlicher Aufsetzer von Mert Aydin forderte die ganze Klasse von Lützelsachsens Schlussmann Philipp Müller (56.). Und schließlich verhinderte der starke Lützelsachsener Abwehrchef Tim Baumann mit einer tollen Rettungsaktion den möglichen Ausgleich (62.).

Danach forderte auch die Hitze ihren Tribut, Lützelsachsen brachte – ohne zu glänzen – den Sieg nach Hause. „Wir versprechen auch den Weinheimern, dass wir in der Relegation noch einmal alles geben werden“, sagte Trainer Rick Hutter. Und für Lützelsachsen selbst geht es darum, erstmals überhaupt in die Landesliga aufsteigen zu können.

TSG 62/09 Weinheim II: Rapp; Binder (88. Koc), Kühnl, Ottlik, Dietrich, Halblaub, Aydin, Niedballa, Dubil (38. Erdinc), E. Köse (70. Blagoev), Leistikow.

TSG Lützelsachsen: Müller; Hruschka, Restle, Baumann (65. Wetzel), Klingberg, Malchow, Weihrich (85. Gutsfeld), Cabrera, M. Schröder (63. Abaza), Muharemovic, Beutel (76. Yumuk).

Tore: 0:1, 0:2 Muharemovic (4., 19.), 1:2 Leistikow (51.).

Beste Spieler: Kühnl – Baumann, Muharemovic.

Schiedsrichter: Jan-Philipp Bräumer (Neckarbischofsheim).

Zuschauer: 250

Lützelsachsen geht in die Relegation

Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 20.Mai 2019

Die Meisterschaftsentscheidung in der Fußball-Kreisliga ist gefallen. In einem rassigen Spitzenspiel unterlag der Tabellenzweite TSG Lützelsachsen am Sonntag trotz einer 2:0-Pausenführung beim Spitzenreiter FK Srbija Mannheim noch mit 2:4. Damit stehen die Mannheimer als Meister und Aufsteiger in die Landesliga fest. Trotz der Niederlage ist so gut wie sicher, dass Lützelsachsen als Tabellenzweiter in die Relegation gehen wird und damit ebenfalls noch in die Landesliga aufsteigen kann. Zwar fehlt der TSG rechnerisch noch ein Zähler. Aber bei sechs Punkten Vorsprung auf Verfolger TSV Amicitia Viernheim und einer um 23 Treffer besseren Tordifferenz ist Lützelsachsen zwei Spieltage vor Schluss Rang zwei nach menschlichem Ermessen nicht mehr zu nehmen.

Das Duell der beiden Topteams sahen rund 500 Zuschauer, von denen die Hälfte teilweise mit Bussen aus Lützelsachsen angereist war. Und die TSG-Fans erlebten in der ersten Halbzeit eine Gala ihrer Mannschaft. „Bis zur Pause war das unsere beste Saisonleistung, wir haben die Mannheimer zur Verzweiflung gebracht“, sagte TSG-Spielausschussvorsitzender Torsten Bock.

Den Auftakt machte ein 25-Meter-Freistoß von Fernando Cabrera ans Lattenkreuz (2.). Bereits in der 11. Minute traf Konstantin Beutel nach starker Einzelleistung zum 0:1. Die einzige Srbija-Chance vor der Pause besaß Luka Stanisic (28.). Unmittelbar vor dem Seitenwechsel erhöhte Edin Muharemovic nach Vorarbeit von Sebastian Weihrich auf 0:2 (45.). Ein Knackpunkt der Partie war das 1:2 durch Stanisic mit einem Freistoß in den Winkel (57.). Ein anderer, dass Beutel zweimal die Riesenchance zum 1:3 liegen ließ (60. und 73.). Das bestrafte Stanisic mit dem 2:2 (76.). Nach einer Ecke legte Milovan Cikic das 3:2 nach (83.). Am Ende setzten die Mannheimer noch einen Konter zum 4:2 durch Dragomir Tripic (90.+1). bk
TSG Lützelsachsen: Müller; Mayer (78. Malchow), St. Schröder, Weihrich (84. Bouramdane), Sattler, Cabrera (80. Funder), M. Schröder (60. Baumann), Muharemovic, Beutel, Wetzel, Hruschka.
Tore: 0:1 Beutel (11.), 0:2 Muharemovic (45.), 1:2, 2:2 Stanisic (57., 76.), 3:2 Cikic (83.), 4:2 Tripic (90.+1).

Da fiel selbst der Griff zur Trinkflasche nach dem Spiel schwer. Den Spielern der TSG Lützelsachsen war die Enttäuschung anzusehen. Bild: Berno Nix

Letztes Aufgebot erkämpft einen Punkt

Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 06.Mai 2019

In einer turbulenten Partie erkämpfte sich der Tabellenzweite TSG Lützelsachsen am Sonntag im Spitzenspiel der Fußball-Kreisliga beim Verfolger SC Rot-Weiß Rheinau ein 2:2-Unentschieden. Trotz einer extrem dünnen Personaldecke aufgrund vieler verletzter Spieler – in Rheinau gesellte sich noch der beste TSG-Saisontorschütze Robert Spahn hinzu – und einem 0:2-Rückstand zur Pause zeigten die Gäste eine kämpferisch famose Leistung.

„Hut ab vor dieser Mannschaft. Wie sie angesichts der vielen Ausfälle gekämpft und wieder ins Spiel zurückgefunden hat, verdient größten Respekt“, lobte TSG-Spielausschussvorsitzender Torsten Bock.

Lützelsachsen war tonangebend mit guten Chancen für Edin Muharemovic (7.), Spahn (20.) und Fernando Cabrera (24.), ehe Rheinau „wie aus dem Nichts“, so Bock, zum 1:0 durch Marcel Jakubith kam (27.). Anthony Meckel erhöhte per Freistoß gar auf 2:0 (38.). Muharemovic brachte die TSG mit dem 2:1 zurück (51.). Dann sahen SC-Torwart Jens Batzler nach einer Tätlichkeit (70.) und Meckel nach grobem Foul (80.) jeweils die Rote Karte. In Überzahl traf Mattheus Mayer in der langen Nachspielzeit noch zum 2:2. bk TSG Lützelsachsen: Gutfleisch; Abaza (89. Klohr), Mayer, Weihrich, Cabrera, Muharemovic, Malchow, Spahn (40. Trautmann), Beutel, Wetzel (85. von Geiso), Hruschka.

Tore: 1:0 Jakubith (27.), 2:0 Meckel (38.), 2:1 Muharemovic (51.), 2:2 Mayer (90.+7).

Besondere Vorkommnisse: Rote Karte für Batzler (70.) und Meckel (80., beide Rheinau).

Lützelsachsen macht Boden gut

TSG 91/09 Lützelsachsen – MFC 08 Lindenhof 3:1

Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 01. April 2019

Im Aufstiegsrennen der Fußball-Kreisliga machte die TSG Lützelsachsen am Sonntag einen großen Schritt. Durch den Patzer von Srbija Mannheim und dem souveränen 3:1-(1:1)-Sieg gegen den MFC Lindenhof verkürzte die TSG den Abstand auf den Tabellenführer auf vier Punkte.

Dabei begann das Spiel nicht gerade so ansehnlich, wie man es bei perfektem Fußballwetter hätte vermuten können. Viele Fouls, wenig Spielfluss und ganz wenig Torchancen – so ließ sich die erste Halbzeit zusammenfassen. Tore fielen aber trotzdem. Das 1:0 erzielte Robert Spahn per Kopfball nach einem direkten Gegenzug der TSG (23.). Lindenhof war wenig geschockt und glich in der 32. Minute nach einer Ecke durch Christian Bauer aus. Ansonsten war in den ersten 45 Minuten wenig los.

Nach dem Wiederanpfiff besann sich die TSG aufs Fußballspielen. Gute Kombinationen, schöne Angriffe und viele Torchancen waren nun angesagt. Allerdings auch viele vergebene Möglichkeiten. Edin Muharemovic, Tobias Malchow, Patrick Hruschka – sie alle vergaben vor dem Kasten. Bis Robert Spahn endlich das erlösende 2:1-Führungstor erzielte (73.). Die endgültige Entscheidung fiel erst in der Nachspielzeit. Konstantin Beutel wurde im Strafraum gefoult und Fernando Cabrera trat zum Elfmeter an. Der verwandelte sicher zum 3:1-Endstand und sorgte für neuen Aufwind im Kampf um den direkten Aufstiegsplatz. NB
TSG Lützelsachsen: Müller; St. Schröder, Weihrich, M. Schröder (68. Beutel), Muharemovic, Malchow (65. Wetzel), Klingberg (65. Sattler), Baumann, Trautmann, Spahn (77. Cabrera), Hruschka.
Tore: 1:0 Spahn (23.), 1:1 Bauer (32.), 2:1 Spahn (73.), 3:1 Cabrera (90.+1, Foulelfmeter).

Unsere erste Mannschaft mit unseren kleinsten die Bambinis


Lützelsachsen holt noch einen Punkt

FC Germania Friedrichsfeld – TSG 91/09 Lützelsachsen         3:3

Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 25. März 2019

Friedrichsfeld. In einer dramatischen Partie ergatterten die Kreisliga-Fußballer der TSG Lützelsachsen immerhin noch einen Punkt. Trotz dreimaligem Rückstand kam der Tabellenzweite am Sonntag beim FC Germania Friedrichsfeld am Ende zu einem 3:3-(1:2)-Unentschieden. „Wir müsssen mit der Punkteteilung zufrieden sein“, sagte TSG-Pressewart Manuel Schmitt. „Zum einen waren wir diesmal hinten zu anfällig und vorne nicht konsequent genug. Zum anderen fiel unser Ausgleich zum 3:3 erst in der Nachspielzeit.“

Die Gäste hatten zwar spielerische Vorteile, doch die robust agierenden Friedrichsfelder hielten kämpferisch dagegen – auch wenn manchmal die Grenze des Erlaubten überschritten wurde. Vor allem eine Szene in der 80. Minute kurz vor dem 3:2 der Gastgeber ärgerte Schmitt: „Da ist ein Friedrichsfelder Spieler mit beiden Beinen voraus in Timo Sattler reingesprungen. Das war eine böse Aktion und hätte normalerweise Rot geben müssen“, sagte Schmitt. Der FCG-Akteur kam jedoch mit der gelben Karte davon. Pech hatten die Gäste zudem, als sich Torhüter Philipp Müller bei einem Pressschlag verletzte und ab der 61. Minute durch Fabian Gutfleisch ersetzt werden musste.

In einem turbulenten Spiel mit einem frühen Pfostentreffer von Matthias Schröder (2.) gingen die Gäste nach einer Ecke durch Masanneh Ceesay in Führung (5.). Dem Ausgleich von Sebastian Weihrich (15.) folgte umgehend das 2:1 durch Tugay Caliskan (18.). Nach längerer Durststrecke glich Robert Spahn mit einem mutigen Schuss aus (74.). Noch einmal hatten die Germanen durch Ceesay die Nase vorn (85.), ehe Mattheus Mayer noch der 3:3-Ausgleich glückte (90.+2). bk

TSG Lützelsachsen: Müller (61. Gutfleisch); St. Schröder, Weihrich, Sattler (81. Klingberg), M. Schröder, Malchow, Baumann, Spahn, Beutel, Restle (46. Mayer), Wetzel (55. Cabrera).

Tore: 1:0 Ceesay (5.), 1:1 Weihrich (15.), 2:1 Caliskan (18.), 2:2 Spahn (74.), 3:2 Ceesay (85.), 3:3 Mayer (90.+2).

Doppelt erfolgreich – TSG 91/09 Lützelsachsen verlängert mit Trainerteams.


Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 22. März 2019

Kontinuität ist Trumpf bei den Fußballern der TSG 91/09 Lützelsachsen. Das gilt nicht nur für die jahrelang gewachsenen Kader beider Mannschaften, die überwiegend aus eigenen Nachwuchsspielern bestehen. Das gilt auch für den Trainerssektor. Jetzt gab Spielausschuss-Leiter Torsten Bock bekannt, dass der Verein mit dem jeweiligen Trainertio verlängert hat. Die erste Mannschaft werden also auch 2019/20 Rick Hutter, Thomas Rittersberger und Petro Müller betreuen, für die zweite Mannschaft sind weiter Enrique Cazorla, Andreas Bürholt und Oliver Kratzer zuständig.

„Wir sind sehr froh, dass beide Trainerteams verlängert haben, denn sie leisten hervorragende Arbeit. Die Verlängerung ist bei beiden Teams unabhängig der Spielklasse“, sagt Bock mit dem Hinweis darauf, dass sowohl das Kreisliga- als auch das B-Klassen-Team noch um den Aufstieg mitspielen.

„Wir wollen mit der ersten Mannschaft solange wie möglich auf Platz zwei stehen, der ja zur Aufstiegsrelegation berechtigt. Und wenn es mit dem Aufstieg klappen würde, nehmen wir die Herausforderung gerne an. Mit der zweiten Mannschaft sind wir Tabellenführer und unser Ziel ist hier der Aufstieg in die A-Klasse. Zwar ist es bis dahin noch ein langer Weg, aber wir werden kämpfen bis zum Schluss.“

Rick Hutter und Enrique Cazorla