Lützelsachsen tat sich sehr schwer nach den zwei spielfreien Wochenenden in Tritt zu kommen und wirkte zu Beginn der Partie unkonzentriert. So überraschte Ilvesheim nach einem Standard und einem Konter mit zwei Toren aus zwei Chancen nach nur 9 Minuten. Mit zunehmender Spieldauer fand der Favorit jedoch besser ins Spiel und traf per direktem Freistoß von Beutel und kurz darauf durch einen Kopfball von Heidelmann. So stand es nach 21 Minuten bereits 2:2. Bock vergab erst im 1:1 gegen den Torwart, konnte jedoch kurze Zeit später einen Fehlschuss von Knapp zur 3:2 Pausenführung abstauben.
Nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff verpasste es Heidelmann die Lützelsachsener Führung per Elfmeter auszubauen und so blieb das Ergebnis offen. Bis zur 78. Minute sollte allerdings auf beiden Seiten nicht viel passieren. Dann konnte Ilvesheim einen Fehlpass im Spielaufbau der Roten direkt bestrafen und zum Ausgleich treffen. Erst jetzt zeigte Lützelsachsen die Qualität und die Leidenschaft, die sie im Rest der Saison so stark machten. In der letzten knappen Viertelstunde traf man dreimal den Pfosten, hätte einen weiteren Elfmeter bekommen müssen und scheiterte noch zwei weitere Male aus kürzester Distanz.
Zwar wäre ein Sieg für Lützelsachsen verdient gewesen, jedoch darf man sich angesichts des weitestgehend lustlosen und unkonzentrierten Auftritts über das 3:3 nicht beschweren. Am kommenden Samstag steigt in Lützelsachsen nun das absolute Spitzenspiel gegen den Spitzenreiter aus Heidelberg-Kirchheim, die nun drei Punkte Vorsprung haben.

Menges, Restle, Heidelmann (1), Klingberg, Yumuk, von Geiso, Eder, Tigli, Beutel (1), Bock (1), Knapp, Celik, Kosmadakis, Mayer, Mommertz, Wetzel.